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Der inländische Holzmarkt hat es nicht leicht.
Der inländische Holzmarkt hat es nicht leicht. (Ralph Ribi)

Es harzt im Holzgeschäft

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Die Waldfläche wächst, die Nachfrage nach dem Rohstoff Holz steigt - und trotzdem lag die Holzernte im vergangenen Jahr auf dem Tiefststand der letzten zehn Jahre; auch in der Ostschweiz läuft der Verkauf schlecht. Dies schreibt der Rüthner Nationalrat Thomas Ammann als Präsident des Waldwirtschaftsverbandes SG & FL. Woran liegt's?

Man versuche zwar, das Sortiment entsprechend den Anforderungen der regionalen Kundschaft zusammenzustellen, schreibt Ammann im Newsletter "Unser St.Galler Wald". Doch externe Faktoren wie der tiefe Euro würden diese Bemühungen nicht fruchten lassen. Das ausländische Holz ist schlicht zu billig.

Um die inländische Bevölkerung für das Schweizer Holz zu sensibilisieren, hat die Schweizer Wald- und Holzbranche gemeinsam mit dem Bund die Kampagne "#Woodvetia" ins Leben gerufen. Auch die St.Galler Behörden engagieren sich.

Im Rheintal wird am Wochenende ebenfalls ein entsprechender Anlass stattfinden. Mehr darüber erfährt man hier.