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Rebstein

  • Die Flammen breiteten sich im obersten Stock des Gebäudes aus.
    Die Flammen breiteten sich im obersten Stock des Gebäudes aus. (Bild: Remo Zollinger)
  • (Bild: Kapo SG)
  • Situation am Donnerstagvormittag: Eine Brandwache der Feuerwehr Rebstein-Marbach ist vor Ort.
    Situation am Donnerstagvormittag: Eine Brandwache der Feuerwehr Rebstein-Marbach ist vor Ort. (Bild: Hildegard Bickel)
  • Die Flammen breiteten sich im obersten Stock des Gebäudes aus.
  • Situation am Donnerstagvormittag: Eine Brandwache der Feuerwehr Rebstein-Marbach ist vor Ort.

Erneutes Feuer beim Rebsteiner Brandobjekt

Remo Zollinger/red Kommentare

Im Firmengebäude an der Industriestrasse in Rebstein ist am Donnerstag gegen 1.30 Uhr erneut ein Brand ausgebrochen. Eine Passantin alarmierte die Feuerwehr, die ausrückte und die Flammen eindämmte. Verletzt wurde niemand.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind viele Rebsteinerinnen und Rebsteiner vom Alarmsignal auf den Feuerwehrautos aufgeweckt worden. Grund war, dass das Brandobjekt im Industriegebiet erneut Feuer gefangen hatte. Aus dem obersten Stock, wo sich eine Wohnung befunden hatte, waren hohe Flammen zu sehen, auch der Brandgeruch lag wieder in der Luft. "Glutnester haben sich entzündet", sagte Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen. 

Eine Postzustellerin alarmierte die Feuerwehr, nachdem sie Qualm emporsteigen gesehen hatte. Die Feuerwehr Rebstein-Marbach rückte mit 20 Personen aus, auch die Kantonspolizei St.Gallen war vor Ort. Ein Hubretter der Feuerwehr Altstätten Eichberg unterstützte den Einsatz. Auch die Rettung wurde vorsorglich aufgeboten. Es hat sich aber niemand verletzt. Die Flammen waren rasch eingedämmt, die Rauchentwicklung allerdings nicht. 

Das Obergeschoss zu löschen war mit Schwierigkeiten verbunden, sagte Feuerwehrkommandant Stefan Kläui. "Das Gebäude ist stark einsturzgefährdet." 

Gegen 4.45 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Eine Brandwache blieb vor Ort. Am Tag zuvor, am Mittwoch, sei das Gebäude stark eingewässert worden, sagte Kläui. Die Feuerwehrleute verliessen am Abend den Brandplatz, nachdem sie mit der Wärmebildkamera eine Kontrolle durchführten. Dennoch konnte es im oberen Stock versteckt weitermotten.

Im Laufe des Donnerstags ist ein grosser Teil der Brandruine abgebrochen worden. 

Weshalb es am vergangenen Dienstag zum Grossbrand kam, ist nach wie vor unklar. Die Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen wurden mit der Brandursachenermittlung beauftragt.

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