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Entlang der schönsten Buchten: Seychellen Teil 3

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#traveltuesday: Jede Insel auf den Seychellen hat ihren eigenen Charakter und Charme und bietet etwas Besonderes. Im dritten und letzten Teil ihres Seychellen Berichts erzählt Travel Barbie von ihrem Aufenthalt auf der Hauptinsel Mahé.

Insel Mahé
Nach dem kurzen und abenteuerlichen Flug im Kleinflugzeug landeten meine beste Freundin und ich sicher auf der Hauptinsel der Seychellen, auf welcher wir unsere letzten vier Nächte verbrachten.

Fortbewegung:
Wie auf Praslin kannst du auch auf Mahé den öffentlichen Bus nehmen, um die Insel zu erkunden. Doch ein Mietauto ist viel praktischer, denn du bist flexibler und kannst spontan entscheiden, wohin du möchtest.

Sehenswürdigkeiten

Hauptstadt Viktoria
Die Hauptstadt der Insel, Viktoria, zählt zu den kleinsten Hauptstädten der Welt. Sie liegt an der Nordostküste Mahés und ist umgeben von Bergen und Meer. Im Internet wird sie als «schnuggeligste» Hauptstadt gepriesen, wir können dem allerdings nicht zustimmen. Vermutlich waren wir einfach zum falschen Zeitpunkt dort, denn es war nichts los und es gab unserer Meinung nach auch nichts Besonderes zu sehen. Deshalb ging es für uns ziemlich schnell wieder weiter.

Eden Island
Eden Island ist eine der Hauptstadt Viktoria vorgelagerte, künstlich angelegte Insel. Mit dem echten Mahé hat Eden Island wenig zu tun. Hier befinden sich im Grunde nur ein kleines Shoppingcenter, einige Bürogebäude, Luxushotels sowie der Hafen von Eden Island, welcher der Ausgangspunkt für die meisten Segeltouren durch die Inselwelt der Seychellen ist. Im Shoppingcenter besuchten wir das einzige «Hipster Café» das ich auf den Seychellen gefunden habe. Im «Chatterbox Café» kannst du dich auf einen «echten» und starken Café freuen und zur Abwechslung auch mal wieder was aus der westlichen Küche essen.

Sollte es mal regnen, dann bummle durch Eden Island, um auch von diesem Teil Mahés einen Eindruck zu bekommen. Suchst du aber aufregendes Nightlife, dann sind die Seychellen nicht der richtige Ort. Wie erwähnt läuft auf den beiden Inseln Praslin und La Digue diesbezüglich überhaupt nichts. Auf Mahé hast du etwas mehr Möglichkeiten. Auf Eden Island gibt es ein Casino und die «Boardwalk Bar», welche sich direkt am Hafen neben den luxuriösen Yachten befindet. Dementsprechend findest du in der gehobenen Bar auch viele Touristen. Wir waren ganz aus dem Häuschen, denn hier war im Vergleich zu den anderen beiden Inseln ordentlich was los. Aktuell gilt jedoch auf den Seychellen noch eine Ausgangssperre ab 23 Uhr. Somit ist die Party auch ziemlich schnell wieder vorbei.

Beau Vallon – der Norden
Beau Vallon ist das touristische Zentrum von Mahé. Der kilometerlange Strand ist der perfekte Ort, um Abend für Abend wunderschöne Sonnenuntergänge wie aus dem Bilderbuch anzuschauen. Der Strand von Beau Vallon ist aufgrund seiner Lage in einer geschützten Bucht an der Westseite sehr ruhig, es gibt keine Strömung und keine gefährlichen Wellen. Hier kannst du an der Strandpromenade flanieren und durch die vereinzelten Souvenir-Shops und Marktstände stöbern. Auch findest du einige gute Restaurants. Sowohl tagsüber als auch abends gefiel uns das Boat House besonders gut. Das Restaurant versprüht «Island-good-vibes-Flair». Dieser Ort ist ein Kontrast zu Eden Island. Hier befinden sich abends ganz viele junge, einheimische Leute.

Roadtrip um die Insel
Für uns gab es nichts Schöneres auf Mahé, als die Insel mit dem Mietwagen auf eigene Faust zu erkunden. Es ist ein totales Freiheitsgefühl, wenn man die vielen kleinen Strassen durch den Dschungel und vorbei an Traumstränden fährt, die Musik aufdreht und sich einfach am Leben erfreut.

Erkunde den Süden Mahés
Der Süden zählt für mich zu der schönsten Gegend auf Mahé, da er sehr ursprünglich ist. Hier findest du viele verträumte Strände, kleine kreolische Dörfer, kurvige Strassen und immer wieder einsame Buchten entlang der Küste. Vor allem den Anse Soleil fanden wir wunderschön. Zu diesem Strand musst du einen kurzen Weg laufen. Die Unterkünfte verteilen sich auf kleine Guesthouses und ein paar wenige Resorts, versteckt in der Natur und von aussen kaum zu erkennen.

Police Bay - der südlichste Zipfel der Insel
Für die Police Bay fehlen mir ehrlich gesagt ein bisschen die Worte. Wenn ich dir nur eine einzige Sache auf Mahé empfehlen dürfte, dann wäre es dieser Strand. Er ist gross, breit, türkisblau, der Sand ist hell und butterweich. Es ist nicht nur der nahezu menschenleere Strand, der den Ort besonders macht, sondern auch der Weg dahin. Das Auto musst du am Ende der Strasse parkieren. Dann geht es zu Fuss weiter, zuerst zum Petite Police Beach. Nach etwa zehn Minuten spazierst du auf einem wunderschönen Waldweg und erreichst die einsame Police Bay.

Wanderungen
Auf Mahé gibt es sehr viele Wanderwege, die zu wunderschönen Aussichtspunkten führen. Für uns hat die Zeit dafür (…oder die Motivation bei so vielen einladenden Stränden!?;-)) nicht mehr gereicht.

Übernachtung
Wir übernachteten im 4-Sterne-Hotel Crown Beach. Da wir auf Praslin ein sehr einfaches Guesthouse hatten, wollten wir uns zum Schluss etwas mehr Luxus gönnen. Da ich nicht gern in grossen, unpersönlichen Luxusresorts übernachte, fand ich das kleine Hotel mit nur 15 Zimmern sehr angenehm. Wenn du ein Auto mietest, ist die Lage zwar kein Problem, trotzdem würde ich eher tendieren ein Hotel in Beau Vallon zu nehmen, denn wir sind jeden Tag in den Norden gefahren, da dort schlicht mehr los ist.

Kulinarisches
Bevor ich auf die Seychellen gereist bin, habe ich noch nie etwas von der kreolischen Küche gehört. Gleich am ersten Abend auf den Seychellen haben wir an einem kreolischen Buffet gegessen und waren begeistert. Vor allem Meeresfrüchte und Huhn gehören zu den Spezialitäten. Doch auch als Veggie bleibst du nicht hungrig. Es gibt Currys, frische Mango- und Papaya-Salate, Reis und Gemüse. Die einheimische Küche solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen, vor allem nicht, wenn du ein Meeresfrüchte-Fan bist. Für den Hunger am Mittag eignen sich die vielen Take Aways. Sie bieten verschiedene kreolische Gerichte für den kleinen Geldbeutel.

Good to know:
Auf den Seychellen leben keine gefährlichen Tiere. Es gibt keine Affen und kaum streunende Hunde und wenn, dann sind sie friedlich und lassen dich in Ruhe. Darüber hinaus ist das Land frei von Zika, Malaria und anderen tropischen Krankheiten. Deshalb kann ich die Beweggründe für eine Auswanderung auf die paradiesischen Inseln ziemlich gut nachvollziehen.

Zusammenfassend waren es wirklich traumhaft schöne und abwechslungsreiche Ferien mit vielen besonderen Begegnungen, interessanten Ausflügen, paradiesischen Stränden und beeindruckender Natur. Der Massentourismus ist (noch) nicht angekommen und die Regierung versucht, die Flora und Fauna zu erhalten und investiert viel in die Natur und den Umweltschutz. Den Menschen geht es gut, sie leben friedlich zusammen und führen ein entspanntes Inselleben. Es ist viel zu schade, die Seychellen lediglich für ein paar Tage als Badeurlaubverlängerung nach einer Safari auf dem Festland zu besuchen und dann nur in einem Hotelbunker zu bleiben. Die Seychellen haben es verdient erkundet zu werden, du wirst ganz bestimmt begeistert sein.

Einmal mehr bin ich überwältigt davon, was unsere Welt zu bieten hat und ich bin einfach am glücklichsten, wenn ich unterwegs und auf Reisen bin.
…deshalb darf die nächste Reise auch nicht lange auf sich warten lassen! Next Stopp? Weil es so schön war, geht es wieder nach Afrika!

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