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Kräuter finden genug Platz auf kleinem Raum.
Kräuter finden genug Platz auf kleinem Raum. (Bild: Bert Stankowski)

Endlich frisches Grünzeug

Bert Stankowski Kommentare

Kräuter und Gewürze haben die Menschen schon seit alter Zeit begleitet. Schon die Urvölker wussten ihre Speisen mit Gewürzen aufzupeppen. Nur gebratenes Fleisch war ihnen sicher zu langweilig.

Auch heute zählen Kräuter zu den Köstlichkeiten, die die Natur uns breit hält. Sie in unsere tägliche Ernährung einzubeziehen, gehört zum Kulturgut. Italiener oder Griechen würzen ganz anderes als wir im Norden. Das gibt den Gerichten Lokalcouleur.

Das Kochen mit Kräutern ist also nicht neu, aber in der Moderne total im Trend. Es ist aber nicht nur trendy, sondern ein echtes Bedürfnis, und das nicht nur von der Optik her, sondern auch wegen der geschmacklichen und gesundheitlichen Aspekte. Gewürze sind also elementare Bestandteile unserer Ernährung und kulinarischen Erfahrungen.

Mit ihnen bilden wir ein Ernährungsbewusstsein, das uns nebst anderem mit dem Energiefluss von Mutter Natur verbindet. Denn die Pflanzengruppe der Kräuter kann nicht nur duften und den Tellerrand zieren. Nein, mit ihren Farben und ihrem Geschmack lässt sie uns Sinneswahrnehmungen erringen. Mit ihnen wir lernen, was unserem Körper gut tut, und was wir lieber bleiben lassen sollten.

Mit Kräutern fangen wir die Sonne ein.

Der grösste Teil von ihnen, so etwa Majoran, Rosmarin und Salbei, liebt einen sonnigen, warmen Standort. Der Boden sollte wohl humusreich sein, aber wichtiger ist es, dass er sehr gut wasserdurchlässig ist. Kräuter hassen wie wir Menschen nasse Füsse. Vielleicht ist das mit ein Grund, weshalb wir uns so gut vertragen?

Bert Stankowski, Weisslingen

www.hostako.npage.eu

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