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Eine bewegte Winterpause

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Heute Mittwoch starten die Frauen des FCSG-Staad in die Rückrunde – nach einer Winterpause mit einigen Mutationen.

Zehn Tage früher als vorgesehen beginnt für die NLB-Frauen des FC St. Gallen-Staad die Frühlingssaison. Zu Gast auf dem Bützel ist heute um 20 Uhr die U21 des FC Zürich. Der Gastverein hatte um diese Spielverschiebung gebeten. Ebenfalls kurios: Nicht nur das heutige Spiel gegen den FCZ, sondern auch das Auswärtsspiel gegen Worb (24. Februar) und das Heimspiel gegen Therwil (10. März) gehören offiziell noch zur Hinrunde.

Kaum ein Stein blieb auf dem anderen

Seit dem letzten Meisterschaftsspiel im November beim FC Walperswil (1:1) hat es beim FCSG-Staad einige Mutationen gegeben: Einen neuen Trainerstab, Wechsel in der Vereinsführung, eine neue Torhüterin und der eine oder andere Abgang.

Aber alles der Reihe nach. Anfang Dezember musste Leo Simonelli seinen Stuhl als Trainer räumen. Er verfügte nicht über das benötigte A-Diplom und bestand die Prüfung dafür nicht. Der Nachfolger Simonellis heisst Ueli Heeb, der das Diplom hat. An seiner Seite wirkt seine Gattin Silvia, eine langjährige Juniorinnen-Ausbildnerin beim Ostschweizer Fussballverband. Cornel Rüst wird ebenfalls weiterhin im Staff dabei sein. Das Trainergespann wird komplettiert von Goalie-Trainer Piero Hörler.

Eine Woche nach dem Wechsel auf der Trainerbank folgte der nächste Knall: Der Verwaltungsrat des FC St. Gallen wurde ausgetauscht. Auch die Präsidentin der Frauen, Brigitta Mettler, trat zurück. Ad interim führt nun David Zünd die Geschicke im Vorstand der Frauen. Erste Gespräche mit dem neuen VR-Präsidenten Matthias Hüppi sind geplant.

Zwei Abgänge, zwei Zuzüge, ein Trainingslager

Auch im Spielerkader gab es ­Änderungen. Hannah Oberdorfer hat die Ostschweiz im Winter verlassen, sie geht nach Innsbruck studieren. Fabienne Hofer wechselt zum FFC Vorderland (Ö). Nicht vergessen werden darf der Ausfall von Stefanie Streule, die sich im August einen Kreuzbandriss zugezogen und noch nicht wieder ins Geschehen eingegriffen hat.

Mit Fabienne Oertle verstärkt eine neue Torhüterin das Team. Sie kommt vom FC Amriswil und spielte zwischen 2012 und Januar 2016 beim FC St. Gallen. In Amriswil gelang ihr im Sommer 2017 den Aufstieg in die NLB. Aus der U17 stösst zudem Géraldine Ess in die erste Mannschaft. Weitere Zugänge können aktuell nicht vermeldet werden.

St. Gallen-Staad hat letzte Woche ein viertägiges Trainingslager in Tenero gemacht und sich den letzten Schliff geholt. Das Team freut sich, dass es wieder los geht. Obwohl Zürich den fünften Platz belegt, sehen es die Ostschweizerinnen als Spitzenspiel: Der FCZ-Nachwuchs hat nur fünf Punkte weniger als sie und bereits mehr Tore erzielt. (cw)