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St. Margrethen

Interessante Infos über die Notfallorganisation.
Interessante Infos über die Notfallorganisation. (Bild: Patrick Dombrowski)

Ein Ort mit Potenzial

Patrick Dombrowski Kommentare

Die Zuzügerinnen und Zuzüger wurden am Samstag mit einem vielseitigen Programm willkommen geheissen.

«Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Wohnsitzwahl. Hier finden Sie alles zum Leben Notwendige direkt vor der Haustür.» Mit diesen Worten begrüsste der Gemeindepräsident Reto Friedauer die zahlreich erschienenen Zuzüger im Oberstufenzentrum Johannes Brassel. Nach dieser feierlichen Begrüssung ging es aktionsreich weiter. Im Feuerwehrdepot konnten die neuen Bewohner die Notfallorganisation in der Gemeinde näher kennenlernen, gleichzeitig durften sie auch selbst Hand anlegen. So konnten sie mit einer Hebebühne hoch hinauf fahren und durften mit Schneider und Spreizer einen Kleinwagen in seine Einzelteile zerlegen. Begleitend dazu erhielten sie interessante Informationen über die Arbeit der Feuerwehr. Abgerun­- det wurde das Programm mit einem gemütlichen Abendessen im Klubhaus am Sportplatz.

Laut Reto Friedauer sind aktuell 5850 Einwohner in St. Margrethen wohnhaft, und die Gesamtbevölkerung verzeichnet einen jährlichen Zuwachs von 0,9 Prozent. Dadurch, dass die Gemeinde an der Grenze liegt, gebe es einen stetigen Zuzug aus den Nachbarländern Österreich und Deutschland. Dementsprechend läge der Ausländeranteil derzeit bei rund 48 Prozent, schildert Friedauer.

Die in Berlin aufgewachsene Gzime Dauti ist eine davon. Bei ihr war es vorwiegend die Arbeit, die sie nach St. Margrethen führte. An ihrer neuen Heimat schätze sie die positiv eingestellten Menschen, die Arbeit und die gute Infrastruktur. Allerdings sehe sie noch Potenzial bei der Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten, gibt sie schmunzelnd an. Alles in allem sei sie aber sehr glücklich an ihrem neuen Wohnort. Zuwachs erhielt St. Margrethen aber vor allem auch aus den umliegenden Gemeinden der Region. So etwa das Ehepaar Anneliese und Hugo Graf. Nach 26 Jahren wohnen und leben in Teufen, haben sie sich für eine Umsiedlung ins Rheintal entschieden. «Wir haben ein ruhiges Plätzchen im Rheintal gesucht, weil es uns in Teufen zu laut wurde. Hier ist es ruhiger und man kommt bequem überall mit dem Fahrrad hin, eben ganz im Gegensatz zum hügeligen Teufen.»

Patrick Dombrowski