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Diepoldsau

  • Sie informierten die Diepoldsauer Bürger (von links): Gemeindepräsident Roland Wälter, Raumplanerin Marilene Holzhauser sowie die Projektsieger Philipp Knorr, Moritz Pürckhauer und Michael Gersbach.
    Sie informierten die Diepoldsauer Bürger (von links): Gemeindepräsident Roland Wälter, Raumplanerin Marilene Holzhauser sowie die Projektsieger Philipp Knorr, Moritz Pürckhauer und Michael Gersbach. (Remo Zollinger)
  • Sie informierten die Diepoldsauer Bürger (von links): Gemeindepräsident Roland Wälter, Raumplanerin Marilene Holzhauser sowie die Projektsieger Philipp Knorr, Moritz Pürckhauer und Michael Gersbach.
    Sie informierten die Diepoldsauer Bürger (von links): Gemeindepräsident Roland Wälter, Raumplanerin Marilene Holzhauser sowie die Projektsieger Philipp Knorr, Moritz Pürckhauer und Michael Gersbach. (Remo Zollinger)
  • Sie informierten die Diepoldsauer Bürger (von links): Gemeindepräsident Roland Wälter, Raumplanerin Marilene Holzhauser sowie die Projektsieger Philipp Knorr, Moritz Pürckhauer und Michael Gersbach.
  • Sie informierten die Diepoldsauer Bürger (von links): Gemeindepräsident Roland Wälter, Raumplanerin Marilene Holzhauser sowie die Projektsieger Philipp Knorr, Moritz Pürckhauer und Michael Gersbach.

Ein Neubau und doppelt so viele Plätze

Remo Zollinger Kommentare

Am Donnerstag informierte die Gemeinde Diepoldsau über das Umbau- und Erweiterungsprojekt des Alterszentrums Rheinauen. Mit dabei waren Architekten und Experten. Geplant sind ein Umbau des Gebäudes sowie ein Neubau – mit neu 90 statt 43 Plätzen.

DIEPOLDSAU. Das neue Alterszentrum Rheinauen soll kein abgeschotteter Komplex werden, sondern ein öffentlich zugänglicher, lebendiger Ort. Dies der Haupttenor an der Infoveranstaltung, die die politische Gemeinde mit den Gestaltern des Siegerprojektes und Experten durchführte.

Das Siegerprojekt von Knorr & Pürckhauer Architekten und Gersbach Landschaftsarchitektur sieht einen fünfstöckigen Neubau vor. Das bestehende Gebäude soll zu einem grossen Teil zurückgebaut werden.

Attraktives Raumangebot

Das neue Gebäude wird quadratisch, in der Mitte zieht sich ein Lichthof durch alle Stockwerke. Im Erdgeschoss befinden sich eine Arztpraxis, eine Ludothek, die Küche und ein öffentliches Café. Einen Stock darüber die Waschküche mit Mitarbeiter-Räumen sowie die geschützte Abteilung (mit Garten) für Demenzerkrankte. In den Geschossen darüber sind Wohnräume und Pflegeabteilungen.

Das derzeit bestehende Gebäude wird nach diesem Projekt zu zwei Dritteln abgerissen. Im verbleibenden Teil gibt es im Erdgeschoss eine Kinderkrippe, darüber acht betreute Alterswohnungen. Potenzial zur Erweiterung dieses Angebots besteht langfristig auf dem Areal des Werkhofs, der mit grosser Wahrscheinlichkeit bald umziehen wird.

Doppelt so viele Plätze

Das Projekt sieht 90 Plätze vor, bisher waren es 43. Studien zur Bevölkerungsentwicklung ergaben diesen Bedarf. Der Plan sieht vor, dass 2017 oder 2018 über den Baukredit abgestimmt wird. 2020 soll der Neubau stehen. Während der Bauarbeiten soll der Betrieb im bestehenden Gebäude normal weiterlaufen. Die Kosten belaufen sich auf 24 Mio. Franken, die das Alterszentrum selbst erwirtschaften soll.

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