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Widnau

Sandro Frei wird keinen Wahlkampf fürs Gemeindepräsidium Widnau bestreiten.
Sandro Frei wird keinen Wahlkampf fürs Gemeindepräsidium Widnau bestreiten. (Depositphotos)

Ein Kandidat nimmt sich aus dem Rennen

Pd/red Kommentare

Sandro Frei hatte am 29. Juni seinen Wahlvorschlag für die Amtsnachfolge der Widnauer Gemeindepräsidentin Christa Köppel eingereicht. Jetzt zieht er sich zurück.

 "Aus persönlichen Gründen könnte ich eine allfällige Wahl nicht annehmen", liess er heute die Redaktion von "Rheintaler" und rheintaler.ch wissen.

Sandro Frei war nicht von der Findungskommission als Kandidat vorgeschlagen worden, sondern hatte seine Kandidatur unabhängig davon eingereicht. Ein formeller Rückzug der Kandidatur ist von Gesetzes wegen nur bis zum Ende der Einreichefrist möglich. Der Umstand sei ihm bewusst, ist der Medienmitteilung zu entnehmen, aber "im Sinne der Fairness gegenüber den Einwohnern von Widnau und den anderen Kandidaten,  teile ich somit auf diesem Wege mit, dass ich mich aus dem Wahlprozedere zurückziehe", heisst es weiter. Ein Dank an alle, die ihn unterstützt hätten, schliesst sich an.

Nach dem informellen Rückzug Sandro Freis sind noch drei Kandidaten im Rennen um das Amt des Widnauer Gemeindepräsidenten: Werner Barmettler (Widnauer Gemeinderat, CVP), Roger Meier (Ratsschreiber Wattwil, CVP) sowie Bruno Seelos (Gemeindepräsident Berneck, FDP). Er nehme den Rückzug zur Kenntnis, so Bruno Seelos auf Nachfrage. Roger Meier teilt mit: «Den Rückzug von Sandro Frei nehme ich zur Kenntnis, wenn auch mit einem gewissen Erstaunen. Seine persönlichen Gründe sind aber zu respektieren».

 

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