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Vincent Sauter parierte von Beginn an souverän.
Vincent Sauter parierte von Beginn an souverän. (Sepp Schmitter)

Ein gelungener Saisonauftakt

Sepp Schmitter Kommentare

Der SC Rheintal zeigte gegen die geschwächten Red Lions aus Reinach eine dominante Leistung und sicherte sich vor heimischer Kulisse gleich den ersten Sieg der Saison.

In einem unterhaltsamen Spiel dominierten die Hausherren vor fast 400 Zuschauenden den Gegner aus Reinach. 40 Minuten konzentrierter Arbeit genügte, die ersten Punkte ins Trockene zu bringen. Drei Tore in Unterzahl und sechs verschiedene Torschützen sind Ausdruck einer konzentrierten Mannschaftsleistung, auch wenn der dezimierte Gegner nicht unbedingt der Massstab der Liga war. 

Es war ein Auftakt nach Mass. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Pascal Kuster sein erstes Tor verbuchen konnte. Die gereizten Lions reagierten, doch Vincent Sauter konnte dank guter Aktionen seinen Kasten rein halten. Auch das Powerplay zeigte auf beiden Seiten vorerst keine Wirkung, bis Luca Binder mit einem Hammerschuss in Unterzahl seine Farben zum 2:0 führte. Bei einer kleinen Rangelei wurde der eingreifende Linienrichter verletzt, sodass Teamarzt Johannes Kehl sein Nähzeug auspacken musste. 

Nach der Pause konnte wieder mit drei Unparteiischen gespielt werden. Pascal Kuster war fürs Pausenresultat von 3:0 verantwortlich. Damit war der Aargauer Goalie bedient und Stucki machte Witschi Platz. Dieser musste aber schon nach 14 Sekunden das 4:0 hinnehmen. Mathias Hagen hatte getroffen. Der SC Rheintal kontrollierte das Spiel nun nach Belieben, die Gäste blieben aber mit ihrem Konterspiel weiter gefährlich. Kurz vor Drittelsende machten Pascal Obrist mit dem zweiten Shorthander, Mathias Hagen und nochmals Pascal Kuster in Unterzahl den Sack zu. Doch ein Drittel dauert 20 Minuten – und so nutze Boschung das Powerplay und versaute den Shutout zwei Sekunden vor der Pause.

Torreiches Schlussdrittel
Beim Spielstand von 7:1 war alle Spannung gelöst – und so musste Sascha Moser schon nach zwei Minuten zum Time-out greifen, um sein Team zu ordnen. Denn mit zwei Toren innerhalb von 30 Sekunden liessen die Löwen ihre Gefährlichkeit aufblitzen, ohne aber Nervosität aufkommen zu lassen. Michael Pfranger zeigte, dass man auch Powerplay spielen kann und netzte zum 8:3 ein. Das vierte Gegentor war noch Resultatkosmetik, doch Markus Waidacher stellte wieder auf 5-Plus und machte das Schlussresultat von 9:4 komplett. Michael Pfranger ärgerte sich nach einem Foulspiel dermassen, dass er ebenfalls eine Strafe kassierte und wegen Unsportlichkeit vorzeitig unter die Dusche musste. Diese Aktion war definitiv unnötig. Und so liess sich die Mannschaft feiern  – und die zufriedenen Zuschauer zeigten Lust auf mehr. 

1. Liga
Rheintal – Reinach 9:4 (3:0, 4:1, 2:3)
Aegeten – 378 Zuschauer – SR: Boverio, Städler, Torti.
Tore: 2. Kuster (L. Waidacher) 1:0, 18. Binder (Moosmann) 2:0, 20. Kuster (Bartholet, Hagen) 3:0, 21. Hagen (Bartholet) 4:0, 36. Obrist 5:0, 38. Hagen (Bartholet, Binder) 7:0, 40. Kuster (L. Waidacher, Binder) 7:0, 40. Boschung (Vogt, Lerch) 7:1, 42. Boschung (Vogt) 7:2, 43. Vogt (Boschung, Müller) 7:3, 45. Pfranger (Kuster) 8:3. 56. Torino (Schnyder, Leu) 8:4, 58. M. Waidacher (Kuster) 9:4.
Strafen: Rheintal 10×2 Minuten, Reinach 8×2 Minuten.
Rheintal: Sauter (Metzler), Adam, Berweger, Binder, Giger, Hagen, Pilgram, Rozajac, M. Waidacher, Bartholet, Bodemann, Fritz, Kuster, Moosmann, Mutinelli, Obrist, Pfranger, Stoop, Thurnherr, Vetter, L. Waidacher. 

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