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Dorien Hutter hat wie seine Teamkollegen in den ersten zwei Kämpfen den Tritt noch nicht gefunden.
Dorien Hutter hat wie seine Teamkollegen in den ersten zwei Kämpfen den Tritt noch nicht gefunden. (Bild: Archiv/pd)

Duell der Sieglosen in Kriessern

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In der 3. Runde der Premium League strebt Kriessern gegen Einsiedeln den ersten Sieg an.

Nach einem ansprechenden Start gegen den RC Willisau und einem schwachen Auftritt bei der RS Freiamt wollen die Kriessner zeigen, dass mehr in ihnen steckt, als der aktuelle Zählerstand vermuten lässt. Die Rheintaler wollen am Samstag ab 20 Uhr nun gegen die Klosterstädter vor heimischem Anhang das Ruder herumreissen. Hallenöffnung in der Oberrieter Bildstöcklihalle ist um 19 Uhr.

Auch Einsiedeln hat gegen die Meisterschaftsfavoriten Willisau und Freiamt nicht gepunktet. Doch trotz der zwei Niederlagen waren die Ansätze vielversprechend und deshalb blickt Trainer Urs Bürgler der Begegnung optimistisch entgegen. Im Kader der Klosterstädter hat sich seit der Niederlage gegen die Kriessner im Bronzekampf vom letzten Jahr nicht viel verändert. Der Stamm um die Neyer-Brüder ist geblieben, wobei noch ein Neyer dazugekommen ist. Yves, eigentlich der stärkste Athlet der Familie, war in den letzten Jahren immer wieder schwer am Knie verletzt und nimmt einen weiteren Anlauf, endlich mal eine Saison durchzuringen. Daneben gilt es auch Andreas Burkard zu beachten, der zu den besten Freistil-Akteuren bis 80 kg zählt.

Kehren Dietsche und Betschart zurück?

Die Kriessner sind mit Elan in die Saison gestiegen, doch der Schwung ist nach den ersten ernüchternden Kämpfen etwas verloren gegangen. Das hat sicher auch damit zu tun, dass mit Ramon Betschart und im letzten Kampf auch Marc Dietsche zwei Teamstützen verletzungsbedingt ausgefallen sind. Gerade in den oberen Gewichtsklassen, in denen Betschart flexibel eingesetzt werden kann, fehlt es den Kriessnern an adäquatem Ersatz. Ob die Leistungsträger gegen Einsiedeln ins Team zurückkehren, lässt sich noch nicht sagen. Zudem müssen die Kriessner akzeptieren, dass ihre Nachwuchsabteilung nicht ganz dort steht, wo man sie gerne hätte. Die Kriessner sind als Langsamstarter bekannt, aber in dieser verkürzten Saison müssen sie schneller in die Gänge kommen als in anderen Jahren. Mit einem Sieg am Samstag in der Oberrieter Bildstöcklihalle könnte die RSK Moral und Punkte für den zweiten Teil der Vorrunde holen.

Nach den Erfahrungen aus dem ersten Kampf reduziert die RS Kriessern die Sektoren in der Halle auf drei. Aus den zwei Sektoren auf der Tribüne wird ein Sektor gemacht, in der Halle sind es nach wie vor zwei. Ausserhalb der Sektoren gilt weiterhin Maskenpflicht und die Kontaktdaten aller Anwesenden werden erfasst.

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