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Willisau war für die Kriessner Ringer am letzten Wochenende ein gutes Pflaster.
Willisau war für die Kriessner Ringer am letzten Wochenende ein gutes Pflaster. (Bild: dip)

Drei Titel für Kriessner Ringer

Patrick Dietsche Kommentare

An der Greco-Schweizer-Meisterschaft in Willisau zeigten sich die Aktiven und Kadetten der RSK erfolgreich.

Schwarz-Gelb trat in Willisau mit fünf Aktiven, sieben Kadetten sowie einem vierköpfigen Betreuerteam an. Die Kriessner holten nicht weniger als acht Podestplätze – drei zuoberst.

Bei den Kadetten gab es zwei Meistertitel zu feiern. Sandro Hungerbühler schaffte nach zwei Vizemeistertiteln in der Klasse bis 53 kg den Sprung nach ganz oben. Er zeigte eine eindrückliche Leistung, gab er in allen fünf Kämpfen doch keinen einzigen Punkt ab. Er gewann alle mit technischer Überlegenheit und verdiente sich Gold.

Auch Daniel Loher überzeugte. Makelloser könnte eine Bilanz wie seine an bisherigen Schweizer Titelkämpfen nicht sein. In Willisau holte Loher in der Klasse bis 97 kg seinen dritten Meistertitel in Folge. Auch Levin Meier (bis 42 kg) hat eine Serie. Er holte zum dritten Mal in diesem Jahr Rang zwei und damit Silber. Auch diesmal kam der Kriessner nicht an Tinio Ritter vom RC Oberriet-Grabs vorbei. Für Manuel Zäch gab es bis 47 kg Bronze, womit er nicht ganz zufrieden war. Reto Steger bis 53 kg und Sven Hutter bis 66 kg klassierten sich auf dem fünften Rang. Auch sie hätten sich von der Meisterschaft etwas mehr erhofft. Florian Tanner kam bis 60 kg nicht auf Touren und wurde Zehnter.

Betschart ungefährdet zum Schweizer Meistertitel

Einmal mehr wurde Ramon Betschart seiner Favoritenrolle gerecht. Bis 86 kg erreichte er die gleiche Bilanz wie Sandro Hungerbühler: Er gab keine Punkte ab, gewann alle Kämpfe vorzeitig und wurde verdient Schweizer Meister.

Noch ein Kriessner durfte in der gleichen Gewichtsklasse aufs Treppchen. Damian Dietsche musste in der Vorrunde einmal als Verlierer von der Matte, doch mit dem Rest und der Bronzemedaille durfte er zufrieden sein. Eher überraschend war die Bronzemedaille von Marc Dietsche (bis 75 kg). Der Freistilspezialist ist nicht oft im Greco zu sehen, doch er bewies mit dem Podestplatz, dass er auch in dieser Stilart nicht zu unterschätzen ist. Im kleinen Final kam es dabei zum Klubduell gegen David Hungerbühler, dem diese Niederlage gegen seinen Klubkollegen den undankbaren vierten Platz brachte. Fabio Dietsche fehlte wenig, um sich für den Final zu qualifizieren, unterlag er doch in der Vorrunde dem späteren Meister Nicolas Christen nur hauchdünn. Die weiteren Aufgaben erledigte er mit Bravour, so war Bronze der verdiente Lohn für einen gesamthaft starken Auftritt.

Auch Dorien Hutter gab bis 65 kg eine solide Vorstellung und holte mit Rang fünf ein Diplom. Die letzte Meisterschaft in diesem Jahr, jene der Junioren und Jugend A im Freistil, findet dann im Oktober statt.

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