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Das Pfarrehepaar Silke und Urs Dohrmann verabschiedete sich.
Das Pfarrehepaar Silke und Urs Dohrmann verabschiedete sich. (Bild: pd)

Dohrmanns sagen «Adieu»

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Am frühen Abend des Samstags, 6. März, herrschte in der Kapelle und im Kirchgemeindehaus in Widnau Hochbetrieb. Rund 100 Gäste kamen, um sich vom Pfarrehepaar Silke und Urs Dohrmann zu verabschieden, die rund acht Jahre im Pfarramt Widnau-Kriessern gewirkt hatten. Coronakonform fanden 50 Besucherinnen und Besucher in der Kapelle Platz, die weiteren Gäste verfolgten den Abschiedsgottesdienst via Livestream im Kirchgemeindehaus. Wer nun glaubte, im Kirchgemeindehaus sei die Teilnahme am Gottesdienst weniger attraktiv, wurde schon bald eines Besseren belehrt. Denn die sorgfältige Kameraführung und die herangezoomten Szenen liessen die Persönlichkeit der Akteure intensiv und lebendig werden. Hinter dieser perfekt umgesetzten technischen Lösung stehen Stefan Widrig und Diego Dengg von der Katholischen Kirchgemeinde Widnau. Ebenso sorgten die beiden dafür, dass der Gottesdienst live über refdwk.ch übertragen werden konnte. Die Kirchenmusikerin Karin Fend faszinierte gemeinsam mit weiteren Musikerinnen und Musikern mit einem einzigartigen Programm.

Patrick Weder, Vizepräsident der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Diepoldsau- Widnau-Kriessern, würdigte das Wirken der beiden Pfarrpersonen, ebenso Präsident Armin Bartl und Pfarrerin Manuela Schäfer von der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Berneck-Au-Heerbrugg sowie Franziska Weder von der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Balgach, assistiert von Vizepräsidentin Stephanie Weder. Die Kolleginnen und Kollegen aus der Kirchenvorsteherschaft trugen ihre Glückwünsche vor, verbunden mit einem kleinen symbolischen Geschenk. Aktuarin Daniela Mafli überreichte Pfarrerin Silke Dohrmann einen Blumenstrauss, Pfarrer Urs Dohrmann überraschte sie mit Süssigkeiten – und beide zusammen mit einem Gutschein für einen Aufenthalt in einem romantischen historischen Schweizer Hotel nach Wahl. Wegen Corona konnte kein Apéro offeriert werden; dennoch standen Gäste und Gastgeber noch lange beisammen und tauschten sich angeregt aus.

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