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Der Alpenrhein bei Lustenau und Widnau.
Der Alpenrhein bei Lustenau und Widnau. (pd/IRR)

Diskussions-Plattform für Rhesi

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Die Gemeinsame Rheinkommission und die Leitung des Hochwasserschutzprojekts Rhesi verstärken den Meinungsbildungsprozess mit Gemeinden und Akteuren durch eine neue Plattform: das Rheinforum.

REGION. Begleitend zur Projektentwicklung werden künftig in den sogenannten Rheinforen zentrale Themen wie Ökologie, Landwirtschaft, Hydraulik und Geschiebe oder Trinkwasser besprochen, wie die Rhesi-Projektleitung in einer Medienmitteilung schreibt. Dabei werden Standpunkte, Forderungen und Erwartungen an Rhesi sowie die Bedeutung des Projekts für die Sicherheit im Rheintal mit den Verantwortlichen der Gemeinsamen Rheinkommission (GRK), dem Projektteam und ausgewiesenen Experten über die Landesgrenze hinweg diskutiert.

Auftakt zum Thema Ökologie

Die Startveranstaltung des Rheinforums letzte Woche in Lustenau brachte zuerst das Thema Ökologie zur Sprache. Wie viel Ökologie hat bei Rhesi Platz? Wie viel Ökologie wird gefordert? Warum und auf welcher Grundlage? Welches sind die Erwartungen und – vor allem – was sagen die Bauern dazu? Antworten gab es in einem einleitenden Informationsteil, in prägnanten Statements zur Ökologie und zur Landwirtschaft sowie in einer eineinhalbstündigen angeregten Diskussion.

Zur Veranstaltungsreihe eingeladen waren Gemeinden beidseits des Rheins, Interessenvertreter aus Landwirtschaft, Umwelt und Fischerei sowie Vertreter der Versicherungen und der Wirtschaft. Ausserdem Feuerwehren, Ortsgemeinden und Agrargemeinschaften. Das gleiche Einladungs-Verfahren wird es auch bei den weiteren Rheinforen geben, wobei es den Akteursgruppen freigestellt ist, wen sie an den Anlass schicken wollen.

Nächstes Forum im September

Der Auftakt zur Veranstaltungsreihe Rheinforum war gezeichnet von einer sachlichen, respektvollen und engagierten Atmosphäre. Die Eingeladenen begrüssten die neu geschaffene Diskussions- und Informationsplattform und sprachen von einer wertvollen Gelegenheit zur Begegnung und zum gegenseitigen Austausch.

Nach den Sommerferien werden die Diskussionen fortgesetzt. Am 24. September geht es um das Thema Rhesi und Landwirtschaft. (pd)

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