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LGBTQ+ steht für Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Queer und alle anderen Menschen, die sich der queeren Community zugehörig fühlen.
LGBTQ+ steht für Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Queer und alle anderen Menschen, die sich der queeren Community zugehörig fühlen. (unsplash)

Die wichtigsten Facts, die du über den Pride Month wissen musst

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Gehisste Regenbogenflaggen sieht man im Juni wieder öfters. Es ist Pride Month, der Monat, der auf die Rechte und Themen von Homo-, Bi- und Transsexuellen aufmerksam macht. Doch in diesem Monat geht es um viel mehr als nur ausgelassenes feiern.

Was ist der Pride Month?
Den Juni feiert die LGBTQ+-Community auf verschiedene Arten. Mit Paraden, öffentlichen Reden und Veranstaltungen setzt sich die Gemeinschaft für ihre Rechte ein und macht auf Ungerechtigkeiten aufmerksam. Ausserdem wird die Vielfalt unserer Gesellschaft gefeiert und zu einem friedlichen Miteinander aufgerufen. Es soll aber auch an jene gedacht werden, die im Kampf für die Rechte der LGBTQ+-Community ihr Leben gelassen haben. Der grösste queere Anlass in der Schweiz ist die Zurich Pride, die dieses Jahr aber nicht in gewohnter Form stattfinden kann.

Woher kommt die Bezeichnung Pride Month?
Das englische Wort Pride bedeutet Stolz und soll signalisieren, dass sich queere Menschen nicht dafür schämen sollten, so zu sein, wie sie sind. Ausserdem war «Mother of Pride» der Spitzname von Brenda Howard, einer Aktivistin aus New York, die die erste Pride Parade organisiert hat.

Wann war die erste Pride Parade?
Am 28. Juni 1970 fand die erste Pride Parade statt, um an den Stonewall-Aufstand zu erinnern, der ein Jahr zuvor passierte. Damals noch unter dem Namen «Marsch zum Befreiungstag in der Christopher Street» - die Strasse, auf der sich das Stonewall Inn befindet – liefen die Teilnehmenden queer durch New York. Die Zurich Pride wurde zum ersten Mal 1994 organisiert. 

Was ist der Stonewall-Aufstand?
Eines der wichtigsten Ereignisse der Lesben- und Schwulenbewegung in den USA. Die Polizei führte am 28. Juni 1969 eine Razzia im Stonewall Inn, einem Schwulenclub in New York, durch. Das war keine Seltenheit, denn homosexueller Verkehr war in diesen Teilen der USA bis 2003 verboten. Mitarbeitende und Gäste waren sich an Razzias gewohnt, doch an diesem Tag verweigerten sie zum ersten Mal eine Kooperation. Mehrere hundert Menschen versammelten sich in dieser Nacht auf der Strasse vor der Bar und protestierten gegen die Unterdrückung von Trans- und Homosexuellen.

Wer darf den Pride Month feiern?
Alle. Der Monat ist eine gute Möglichkeit, die LGBTQ+-Community zu unterstützen, zu beobachten, zuzuhören und zu lernen.

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