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Die Staader Frauen müssen nach dem Remis in Zürich in die Abstiegsrunde der 1. Liga.
Die Staader Frauen müssen nach dem Remis in Zürich in die Abstiegsrunde der 1. Liga. (Bild: cw)

Die Staaderinnen müssen in die Abstiegsrunde

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Staad muss nach dem 2:2 bei Altstetten in die Abstiegsrunde der 1. Liga. Wil hat die Seemädchen mit einem Sieg in der letzten Quali-Runde noch abgefangen und überholt.

Dabei hatten die Seemädchen einen Start nach Mass erwischt: Keine Minute war um, da trug sich Claudia Stilz in die Torschützenliste ein. Und wenig danach hatte Justyna Trzaskowski den zweiten Treffer auf dem Fuss. Doch nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr jubelte plötzlich Altstetten. Gespielt waren da gerade sechs Minuten. Darauf wirkten die Staaderinnen ein wenig geschockt, sie verloren den Faden und Altstetten ging sogar in Führung. Es war dann erneut Stilz, die zum 2:2 ausglich. Wenig später hämmerte Debora Egli den Ball an die Latte, Lena Göppel verwertete den Abpraller zum vermeintlichen 3:2 – das Tor wurde aberkannt. Sekunden vor der Pause klatschte noch ein Schuss einer Staaderin ans Gehäuse.

Staad war bemüht, den dritten Treffer zu suchen. Mit einem Sieg wären alle Diskussionen um Final- oder Abstiegsrunde unabhängig vom Wiler Ergebnis nichtig. Stilz setzte den Abschluss aus 35 Metern knapp neben das Tor. Doch plötzlich tauchte eine Altstetterin alleine vor Merima Pasalic auf, konnte aber nicht reüssieren. Das Spiel stand auf Messers Schneide, beide Teams hatten Chancen, für Staad etwa Leanne Klaas.

Ein Tor fiel aber nicht mehr, obwohl Staad-Trainer Andy Lehmann nochmals alles nach vorne warf. Weil Wil zeitgleich gegen Balerna gewann, muss Staad nun also in die Abstiegsrunde. Diese geht am nächsten Wochenende los, der Spielplan ist allerdings noch nicht bekannt.

Staad: Pasalic; Bucher, Dietrich, Wehrle, Debora Egli; Trzaskowski, Peter; Schmidli, Petriella, Stefanie Egli; Stilz. Eingewechselt: Boehrer, Göppel, Linder, Klaas.

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