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Heiden

Der Parteivorstand der Mitte Vorderland (v. l.): Silvia Büchel, Norbert Näf (beide Heiden), Trudi Langenegger (Schachen bei Reute); Werner Rüegg (Heiden) und Michel Bawidamann (Walzenhausen).
Der Parteivorstand der Mitte Vorderland (v. l.): Silvia Büchel, Norbert Näf (beide Heiden), Trudi Langenegger (Schachen bei Reute); Werner Rüegg (Heiden) und Michel Bawidamann (Walzenhausen). (Bild: pd)

Die Mitte Vorderland AR gegründet

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Kürzlich hat die Nachfolgepartei der CVP auch im Appenzeller Vorderland eine Lokalpartei ins Leben gerufen.

Zwölf Mitglieder und Sympathisanten gründeten im Dunant Plaza die Partei «Die Mitte Vorderland AR». Der gewählte Präsident, Kantonsrat Werner Rüegg, verbreitete Aufbruchstimmung. In den Vorstand wurden Personen aus drei Gemeinden gewählt. Der Präsident kommt aus Heiden; weiter im Vorstand wirken Michel Bawidammann, Schulleiter, Walzenhausen; Silvia Büchel, Gemeinderätin, Heiden; Trudi Langenegger, Schachen bei Reute und Norbert Näf, früherer Gemeindepräsident und Kantonsrat, Heiden. Claudia Frischknecht, Parteipräsidentin der Mitte Ausserrhoden, verlieh im Grusswort ihrer Freude Ausdruck, dass nun in allen drei Regionen des Kantons eine Mitte-Partei besteht.

Die junge Partei ist offen für alle aus dem Vorderland. Bei der Wahl Werner Rüeggs lobte Norbert Näf dessen Engagement im Kantonsrat, besonders bezüglich des Energiegesetzes, «das der Ausserrhoder Bevölkerung einen aktiven Beitrag gegen den Klimawandel ermöglicht». Ein starker öffentlicher Verkehr und eine bessere Wahrnehmung und Vertretung im Kanton mit dem reinen Hinterländer Männergremium im Regierungsrat sind weitere Ziele der Partei. Die Mitte Vorderland wird sich bei Bedarf auch der lokalen Politik in den Dörfern annehmen.

Auch ein Thema war die beschlossene Schliessung des Spitals Heiden. Sie wird bedauert und vom Kanton und dem Spitalverbund sozial verträgliche Lösungen für die Mitarbeitenden verlangt. Bei der künftigen Entwicklung des Spitalareals soll der Kanton offen sein gegenüber Lösungen, die in Heidens Zentrum wieder Arbeitsplätze ermöglichen. Die Mitte Vorderland AR spricht sich für Entwicklungen mit wirtschaftlichem Fokus und gegen eine simple Wohnüberbauung aus.

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