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Kriessern

Mehrere Dutzend Schulkinder nahmen am Fackelumzug vom Schulhaus zum Funkenplatz teil. Sie durften dann unter der Aufsicht der Feuerwehr auch den Funken anzünden.
Mehrere Dutzend Schulkinder nahmen am Fackelumzug vom Schulhaus zum Funkenplatz teil. Sie durften dann unter der Aufsicht der Feuerwehr auch den Funken anzünden. (Bild: Max Tinner)

Die Brandwache bekam zu tun

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Das Tannenholz, aus dem er gebaut war, liess den Funken lichterloh brennen. Die Feuerwehr musste den Stall schützen.

Lichterloh brannte er, der Kriessner Funken. Verwunderlich ist das nicht, selbst nachdem es den ganzen Tag geregnet hatte. Aber in Kriessern hat man kein Astwerk aufeinander geschichtet, sondern schönste Nadelholzspalten. An die 30 Ster, schätzt Rolf Lüchinger, der nicht nur den Funkenplatz neben seinem Stall zur Verfügung gestellt hat, sondern auch Tätschmeister beim Funkenbau war und daneben als Feuerwehroffizier auch die Brandwache unter sich hatte.

Für einmal war diese sogar nötig: Just nach dem Entfachen des Funkens kam Föhn auf. Und der blies die haushoch aufwirbelnden «Glusen» direkt zum Stall hinüber. Indem die Feuerwehr das Dach bespritzte, verhinderte sie, dass der Stall Feuer fing.

Der Funken ist auch in Kriessern ein Dorffest für Gross und Klein. In der Festwirtschaft spielte «Mama’s Jukebox» auf. Und was Rolf Lüchinger besonders freut: Von Jahr zu Jahr würden mehr Kinder am Fackelumzug vom Dorf auf den Funkenplatz teilnehmen, meinte er. Heuer waren es so viele, wie kaum je zuvor. Angeführt wurde der Umzug auch dieses Jahr von Kriessner Jungtambouren. (mt)

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