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Das St.Galler Parlament während einer Session.
Das St.Galler Parlament während einer Session. (Regina Kühne)

Der Wahl-Countdown läuft

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Am 21. Dezember um 17 Uhr läuft die Frist ab - bis dann müssen die Parteien die Listen mit den Kandidierenden für den Kantonsrat in St.Gallen eingereicht haben. Die Wahlen finden dann erst im nächsten Jahr statt, am 28. Februar. Das Rheintal darf 17 Vertreter in die Kantonshauptstadt schicken. Warum eigentlich genau 17?

Das kommt so: Der Kanton St.Gallen hat 491'699 Einwohner. Geteilt durch 120 Sitze gibt das eine Verteilungszahl von 4097,4917. 

Pro rund 4097 Einwohner bekommt ein Wahlkreis also einen Kantonsrat oder eine Kantonsrätin zugesprochen.

Es gibt acht Wahlkreise im Kanton St.Gallen, das Rheintal ist mit 69'612 Einwohnern der drittgrösste von ihnen. Diese Einwohnerzahl geteilt durch die Verteilungszahl (siehe oben) ergibt die Anzahl Sitze, die einem Kreis im Kantonsparlament zustehen.

Also: 69'612 : 4097,4917 = 16,9889.

Der Kreis Rheintal erhält somit 16 Sitze direkt (Zahl vor dem Komma)

Die vier höchsten Bruchzahlen (hier also ,9889) erhalten eines der vier Restmandate, die aus der Direktverteilung (Zahl vor dem Komma, also im Rheintal 16) übrig bleiben.

Das Rheintal erhält dank der höchsten Bruchzahl aller acht Wahlkreise einen 17. Sitz (16+1).

 

 

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