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Sieber (rechts) ermunterte die Teilnehmer, die Natur aufmerksam zu beobachten.
Sieber (rechts) ermunterte die Teilnehmer, die Natur aufmerksam zu beobachten. (mg)

Der Natur auf der Spur

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Klein, aber fein – das gilt für das Naturschutzgebiet Höchstern in Balgach. Unter kundiger Führung durch René Sieber fand kürzlich eine Morgen-Exkursion durch dieses Flachmoor von nationaler Bedeutung durch. Organisiert wurde die Exkursion von den Grünen Rheintal.

BALGACH. In diesem Gebiet – in dem einst Lehm abgebaut wurde – realisierte der Verein Balger Natur in mehreren Etappen eine ganze Reihe von Aufwertungsmassnahmen. Dass sich dies gelohnt hat, zeigen die Erfolgskontrollen. Unter anderem konnten 46 Brutvogel-, 31 Libellen-, acht Amphibien- und zwölf Heuschreckenarten nachgewiesen werden. Mitten zwischen Siedlungsflächen und Landwirtschaftsland ist ein sehr wertvoller Lebensraum entstanden.

Es kreucht und fleucht, es blüht und gedeiht in diesem Gebiet. Unterschiedlichste Lebensräume wechseln sich ab: Gewässer, Riedwiesen, Gehölze mit Auenwald-Charakter, Trockenstandort usw. Jeder Lebensraum ist für sich sehr wertvoll; und das Mosaik als Ganzes sowieso. Doch eine Vernetzung mit anderen Schutzgebieten – unter anderem mit dem nahe gelegenen Gebiet Mosanger – sei notwendig, betonten sowohl René Sieber wie auch Thoma Oesch vom Verein Balger Natur.

René Sieber verstand es, behutsam und kompetent auf die verschiedenen Zusammenhänge hinzuweisen. Er ermunterte die Teilnehmer, aufmerksam die Natur zu beobachten. Alles in allem ein gelungener Anlass, bei dem deutlich zum Ausdruck kam, dass es wichtig ist, dafür zu sorgen, dass ökologisch wertvolle Lebensräume geschaffen und vor allem erhalten werden können. (mg)

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