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(Symbolbild: Benjamin Manser)

Der Kanton intensiviert die Kontrollen

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Ausserrhoden Das kantonale Arbeitsinspektorat hat die Anzahl der Kontrollen zur Umsetzung der Schutzkonzepte seit Anfang des Jahres nochmals deutlich erhöht. Die Grosszahl der Betriebe hält sich an die Vorgaben und auch an die Umsetzung, schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung.

Im Arbeitsinspektorat Appenzell Ausserrhoden wurden zu Beginn des Jahres die personellen Kapazitäten aufgrund einer Weisung des BAG erhöht, und so können seit Anfang Januar bis zu 100 Kontrollen pro Woche bei Betrieben und öffentlichen Institutionen durchgeführt werden, schreibt der Kanton. Bei den Kontrollen werden sowohl die Schutzkonzepte als auch die Einhaltung der Homeofficepflicht überprüft. Die Überprüfung wird protokollarisch festgehalten. Einerseits erhalten die Verantwortlichen so die Sicherheit, dass ihre Massnahmen korrekt sind, und andererseits erfahren sie, welche Punkte gemäss Vorschrift verbessert werden müssen.

Bisher keine Bussen oder Anzeigen gesprochen

Die grosse Mehrheit der Betriebe und Unternehmen im Kanton zeigt ein grosses Interesse an einer konsequenten Umsetzung und schätzt es, dass das kantonale Arbeitsinspektorat sie in der korrekten Umsetzung unterstützt, heisst es im Schreiben weiter. So nehmen die Betriebe ihre Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden und Kundinnen und Kunden wahr. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag, damit eine positive Entwicklung der Coronapandemie unterstützt werden kann.

In einzelnen Fällen kommt es zwar zu kleineren Beanstandungen, wie Fehlen der Schriftlichkeit des Schutzkonzepts oder kleinere Bereinigungen in der Sortimentsbeschränkung. Bussen oder Anzeigen mussten bis heute jedoch keine ausgesprochen werden, so der Kanton. Die Überprüfungen erfolgen in allen Wirtschaftsbereichen und Branchen sowie in öffentlich zugänglichen Betrieben und Institutionen. (kk)

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