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Lienz

  • Am 3. Juli 1967 verwüstete ein Murgang im Lienzer Bach Teile des Siedlungsgebietes. Das jetzige Projekt soll das Risiko eines solchen Ereignisses reduzieren, der Murgang vom bewohnten Gebiet weggeleitet werden.
    Am 3. Juli 1967 verwüstete ein Murgang im Lienzer Bach Teile des Siedlungsgebietes. Das jetzige Projekt soll das Risiko eines solchen Ereignisses reduzieren, der Murgang vom bewohnten Gebiet weggeleitet werden. (Archiv sk)
  • Am 3. Juli 1967 verwüstete ein Murgang im Lienzer Bach Teile des Siedlungsgebietes. Das jetzige Projekt soll das Risiko eines solchen Ereignisses reduzieren, der Murgang vom bewohnten Gebiet weggeleitet werden.

Das Siedlungsgebiet schützen

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Am Dienstag, 27. Oktober, wird um 19.30 Uhr in der Turnhalle Lienz das Projekt zur Hochwassersicherheit des Lienzer Bachs vorgestellt.

Die Gefahrenkarte zeigt eine erhebliche Gefährdung des Siedlungsgebiets von Lienz durch Murgänge des Lienzer Bachs, teilt die Stadtkanzlei mit. 

Verwüstungen nach dem Murgang 1967. (Bilder: Archiv Stadtkanzlei)

 

Zwei Murgangschutznetze bereits montiert

Zur Erhöhung der Hochwassersicherheit konnten als vorge­zogene Massnahmen bereits zwei Murgangschutznetze im Gebiet Roti Platte montiert werden. In der Zwischenzeit wur­de die Variante mit einer Aus­leitung des Murgangs bei der Lienzer Leui vorangetrieben. Die Idee ist, dass die Schlammmassen über das Bachbett hinaus gedrückt werden und sich ins freie Wiesland ergiessen und das Siedlungsgebiet so von den Stein- und Erdmassen verschont bleibt. Der Stadtrat hatte bereits an den Informationsveranstaltungen vom 30. Oktober 2018 und 6. März 2019 die Vorstudien zum Hochwasserschutz am Lienzer Bach der Bevölkerung vorgestellt. 

Man muss sich anmelden, Teilnehmerzahl ist begrenzt

Nach Ausarbeitung des Projekts wurde der Murgang mittels numerischer Versuche simuliert. Damit das Verhalten des Murgangs bei der Ausleitstelle bei der Lienzer Leui überprüft und die geplanten Bauwerke dementsprechend optimiert werden können, wird zusätzlich eine physikalische Modellierung durchgeführt. Das Modell ist zurzeit im Aufbau.

Nun wird der interessierten Bevölkerung der Entwurf des Projektes und die ersten Erkenntnisse aus der numerischen Simulation anlässlich der Informationsveranstaltung vom Dienstag, 27. Oktober, näher vorgestellt.
Wichtig: Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Eine Anmeldung mit Name und Vorname, Wohnadresse, Telefonnummer sowie E-Mail-Adresse ist daher erforderlich (Te­lefon 071 757 77 11 / info@alt staetten.ch). Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Es wird der Situation entsprechend ein Schutzkonzept angewendet. Für den Besuch des Anlasses gilt eine Maskenpflicht. (sk)

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