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Das Rheindelta im Lauf des Jahres

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Am Mittwoch, 15. November, lädt der Naturschutzverein Am Alten Rhein um 19.30 Uhr in die Aula des Oberstufenzentrums zu einem Vortrag ein.

Der Vorarlberger Biologe Markus Grabher beschäftigt sich seit langem mit dem Rheindelta. In seinem Bild-Referat beleuchtet er die vielen Aspekte dieses Naturgebietes. An das grösste Feuchtgebiet am Bodensee werden unterschiedlichste Forderungen gestellt: Einerseits bieten Flachwasserbereiche und Röhrichte, Auwälder und Streuwiesen einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt Lebensraum – darunter auch zahlreichen seltenen und bedrohten Arten; andererseits stellen Freizeit und Erholung, Landwirtschaft, Betriebsgebiete und Siedlungsraum grosse Ansprüche an die Landschaft zwischen Altem und Neuem Rhein. Verständlich, dass diese oft divergierenden Interessen nicht immer konfliktfrei unter einen Hut zu bringen sind. Ein Bilderbogen zeigt das Rheindelta im Jahresverlauf, liefert einen Einblick in die Vielfalt des Gebietes und zeigt auch die Herausforderungen, mit denen der Naturschutz im Gebiet konfrontiert ist. Der Eintritt zu diesem Anlass ist frei. Gäste sind herzlich willkommen. Ein weiterer Naturschutzanlass findet am Samstag, 18. November, in Altenrhein statt. Zusammen mit der Ortsgemeinde sucht der Naturschutzverein Leute, die gerne etwas Praktisches für die Natur tun möchten. Es geht vor allem darum, die aufwendige Pflege der Schilfgräben zu erledigen. Diese für das Dorf am See landschaftsprägenden Wassergräben können ihre Aufgabe nur erfüllen, wenn die Ränder jährlich gemäht und das Schilf abgeführt wird. Ausserdem ist es wichtig, dass die Sträucher zurückgeschnitten werden.

Treffpunkt für die Helfer ist die Kirche Altenrhein um 8 Uhr morgens. Gearbeitet wird dann bis zum Mittag. Werkzeug ist genügend vorhanden, und allen Helfern wird ein Znüni und ein Getränk offeriert. (si)