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Berneck

  • Spielt am 27. Juni im Musikantenstadl: Das Rex Quintett mit Benjamin Frei (v. l.), Philipp Färber, Patricia Fehr, René Lei und Andrin Lüchinger.
    Spielt am 27. Juni im Musikantenstadl: Das Rex Quintett mit Benjamin Frei (v. l.), Philipp Färber, Patricia Fehr, René Lei und Andrin Lüchinger. (pd)
  • Spielt am 27. Juni im Musikantenstadl: Das Rex Quintett mit Benjamin Frei (v. l.), Philipp Färber, Patricia Fehr, René Lei und Andrin Lüchinger.
    Spielt am 27. Juni im Musikantenstadl: Das Rex Quintett mit Benjamin Frei (v. l.), Philipp Färber, Patricia Fehr, René Lei und Andrin Lüchinger. (pd)
  • Spielt am 27. Juni im Musikantenstadl: Das Rex Quintett mit Benjamin Frei (v. l.), Philipp Färber, Patricia Fehr, René Lei und Andrin Lüchinger.
  • Spielt am 27. Juni im Musikantenstadl: Das Rex Quintett mit Benjamin Frei (v. l.), Philipp Färber, Patricia Fehr, René Lei und Andrin Lüchinger.

Das Rex Quintett spielt im Stadl

Ralph Dietsche Kommentare

Nach den Fäaschtbänklern spielt mit dem Rex Quintett innert kurzer Zeit gleich eine zweite Rheintaler Formation im Stadl. Die Einladung kam völlig unerwartet. Umso grösser ist die Freude bei Patricia Fehr und ihren vier Jungs.

BERNECK. Der letzte Musikantenstadl mit Andy Borg vom 27. Juni verspricht ein Feuerwerk bester Volks- und Schlagermusik zu werden. Für einmal präsentiert der beliebte Moderator seine Sendung nicht aus einer Halle, sondern aus einem echten römischen Amphitheater in Kroatien. Mit dabei sind nicht nur Top-Stars wie Andreas Gabalier, Umberto Tozzi, Fantasy, die Cappuccinos und das Geschwisterpaar Sigrid & Marina, sondern auch die Rheintaler Newcomer Andrin Lüchinger, Benjamin Frei, Patricia Fehr, Philipp Färber und René Lei. Zusammen bilden sie das Rex Quintett und spielen seit bald drei Jahren regelmässig an Dorffesten auf.

Unter Musikfreunden haben sie sich nicht nur mit ihren Oberkrainer-Melodien einen Namen erspielt, sondern auch mit Musikstücken unterschiedlicher Stilrichtungen. Sie zeigen sich experimentierfreudig, innovativ und voller Ideen.

Überraschende Anfrage

Obwohl das Rex Quintett noch nicht mal einen Tonträger aufgenommen hat, darf es in der grössten Eurovisionssendung im deutschsprachigen Raum auftreten. Das ist für eine Musikgruppe wie ein Lotto-Sechser. Der Klarinettist und gelernte Messtechniker Philipp Färber erklärt, wie es dazu kam: «Da wir bei Konzerten wiederholt nach Hörproben gefragt wurden, haben wir drei Songs professionell im Studio aufgenommen und auf unserer Homepage veröffentlicht. Ein Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens wurde auf unsere Musik aufmerksam. Scheinbar hat sie ihm gefallen. Auf jeden Fall wurden wir in der Folge in den Stadl eingeladen.» Akkordeonist René Lei lacht: «Wie sagt man so schön: Wir – oder besser gesagt unsere Musik – war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.» Für das Rex Quintett ist dies die erste TV-Sendung, in der es mitwirken darf. Benjamin Frei strahlt: «Ich kann es noch kaum fassen. Ich bin schon heute leicht nervös.» Wer weiss, vielleicht kann er den einen oder anderen Tip gegen seine Nervosität bei seinem Bruder Andreas holen. Er durfte erst kürzlich mit den Fäaschtbänklern im Stadl auftreten.

Eng befreundet

Das Rex Quintett und die Fäaschtbänkler sind ohnehin eng miteinander befreundet. Von Konkurrenzkampf keine Spur. «Wenn wir irgendwo terminlich nicht spielen können, empfehlen wir uns gegenseitig weiter», sagt Andrin Lüchinger, der momentan am Konservatorium in Feldkirch Tuba studiert. Dazu kommt, dass mit Roman Pizio und Andreas Frei früher gleich zwei heutige Fäaschtbänkler im Rex Quintett mitspielten. Diese beiden waren es auch, die René Lei und Philipp Färber die neuen Bandmitglieder empfohlen haben. Die heutige Formation scheint nicht nur auf der Bühne zu harmonieren, sondern auch abseits des Rampenlichts.

Patricia Fehr, die den Master in klassischer Gitarre an der Hochschule Luzern macht, fühlt sich als einzige Frau im Quintett wohl: «Mir geht es wunderbar mit meinen Kuschelbären.» Die Jungs lachen: «Wir buhlen jedesmal auf ein Neues um Patricia.» Nicht ganz ernst gemeint fahren sie fort: «Oft kommt es zu Schlägereien!» In Tat und Wahrheit sieht es harmonischer aus. Die Band sitzt nach Proben oder Auftritten zusammen. Wobei der Trompeter und Informatiker Benjamin Frei ergänzt: «Die Auftritte bringen wir gut mit Job und Ausbildung unter einen Hut. Mit den Proben ist es schon etwas schwieriger.»

Tickets verkauft

Patricia Fehr lacht: «Wenn es darauf ankommt, geht allerdings fast alles. Die Jungs verkauften ihre Woodstock-der-Blasmusik-Festival-Tickets weiter und ich brachte mein OpenAir-St. Gallen-Ticket wieder auf den Schwarzmarkt. Eine solche Chance kommt nicht alle Tage.»

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