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Das Problem mit der Ferienplanung

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#traveltuesday: Wenn du das liest, bin ich – oder besser gesagt – habe ich Ferien. Ob ich in den Ferien bin, ist unklar. Die Ferienplanung gestaltet sich nach wie vor schwierig. Und ich bin nicht die einzige, die Probleme damit hat, oder?

Letzten Dezember trug ich meine Ferientage für das erste Halbjahr 2021 in die Agenda ein. Planlos wählte ich eine Kalenderwoche zwischen Winter- und Sommerferien. Eine kurze Auszeit im Frühling tut sicher gut, dachte ich damals. Denn kaum etwas passiert und die Tage im Homeoffice bieten wenig Abwechslung. Deshalb kommen die freien Tage vielleicht genau zur richtigen Zeit. Abschalten und sich inspirieren lassen. Aber wo?

Der ursprüngliche Plan: Sonne tanken im Tessin. Die Realität: Es soll regnen. Eine Alternative muss her. Der Temperatursturz betrifft die ganze Schweiz, weshalb die coolen Ausflugstipps von Travel Barbie auch nicht in Frage kommen.

Wellness-Ferien in den Bergen?
Mit dem Winter habe ich abgeschlossen. Umso mehr nervte mich der Schnee, der kürzlich bis ins Rheintal fiel. Und deshalb lässt mich die Vorstellung von Ferien in einem glitzernden Winter Wonderland, trotz romantischer Ader, kalt. Ich will nicht durch ein verschneites Dorf spazieren. Ich will mich nicht in einem Wellnesshotel in eine kuschelige Decke einwickeln, während ich draussen dem Schneegestöber zuschaue. Diese Idee hätte mich Anfang Winter begeistert – aber nicht mehr im April.

Was ich will, ist an einer Seepromenade entlanglaufen, während die Sonne in mein Gesicht scheint und ich ein Gelato schlecke. Ich will, ich will, ich will… Mimimi… Man kann nicht alles haben, denkst du dir jetzt vielleicht. Ich weiss, aber nach einem Winter im Lockdown ist etwas Sonne nicht zu viel verlangt.

Dann ab nach Mexico?!
In die Ferne reisen will ich auch nicht. Das fühlt sich falsch an. Obwohl ja Mexico das neue Dubai ist. Immer wieder skippe ich durch Instagram-Storys, die Leute am Strand von Cancún in einem Nachtclub zeigen, die das normale, frühere Leben feiern. Und vielleicht bin ich sogar etwas neidisch auf diese Menschen. Wie sie sorglos auf Tischen tanzen, singen und mit fremden Leuten rummachen (auf Letzteres bin ich nicht neidisch!)

Trotz den Vorschlägen, die mich erreichen (und nicht begeistern können), bleibt mein Problem bestehen: Das Wetter in der Schweiz ist alles andere als frühlingshaft.  

Deshalb mein Plan, der sich schon seit Anfang 2020 bewährt:

Sponti!

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