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Beim Kugelstossen ist nebst Kraft auch Eleganz und Technik gefragt, wie hier Keny Beutler vom KTV Altstätten zeigt.
Beim Kugelstossen ist nebst Kraft auch Eleganz und Technik gefragt, wie hier Keny Beutler vom KTV Altstätten zeigt. (Bild: dze)

Das meiste kommt aus den Beinen

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Leichtathletik Bald ist wieder Gesa-Cup und sie sind kaum zu übersehen und schon gar nicht zu überhören. Grosser Bizeps, kräftige Oberschenkel, ausgeprägte Stimmbänder zeichnen den typischen Kugelstösser aus. Gleichzeitig sind sie sehr leichtfüssig, hängen manchen Sprinter gar auf den ersten zehn Metern ab. Denn das Motto, das die Trainer bereits den kleinsten Kugelstössern mitgeben, lautet: «Das meiste kommt aus den Beinen.»

Duell der Extraklasse bei den Damen

Einer dieser Trainer ist Roger Matt, der eine grosse Gruppe von aufstrebenden Talenten betreut. Und der Athlet des KTV Altstätten ist selber aktiv, möchte am Gesa-Cup vom 25. Mai wieder aufs Podest steigen. Diese Position möchten ihm Vorjahressieger Tim Bezemer vom TV Mels und Raphael Baumgartner vom STV Kriessern, aber auch Teamkollege und Bobanschieber Marco Tanner streitig machen.

Bei den Frauen geht es noch ein wenig eleganter zu und her. Und trotz hoher Leistungsdichte schwingen zwei Athletinnen oben aus. Lea Herrsche vom Gastgeberverein KTV Altstätten und Dritte der Hallen-Schweizer-Meisterschaften musste ihre fünfjährige Siegesserie 2016 reissen lassen. Hauchdünn wurde sie vom Teufener Nachwuchstalent Myriam Mazenauer verdrängt. Die 17-jährige Sportschülerin ist amtierende Schweizer Meisterin in ihrer Kategorie und befindet sich mitten in der Weltspitze ihres Jahrgangs. Gold dürfte unter diesen beiden Ausnahmekönnerinnen verteilt werden.

Der Speerwurf der Herren dürfte ausgeglichener ausfallen. Daniel Hutter vom STV Kriessern möchte seinen Goldwurf vom vergangenen Jahr wiederholen. Doch Marco Tanner (KTV Altstätten), der zuletzt zweimal Zweiter wurde, Johannes Heeb vom STV Lüchingen, aber auch der Kugelstoss-Sieger 2013, Mirco Gähler vom TV Teufen, versuchen hier ihr Veto einzulegen.

Wertvolle Startnummern

Seit zwei Jahren geben die Athletinnen und Athleten am Gesa-Cup besonders acht auf ihre Startnummern. Wer nämlich bis 2018 seine fünf persönlichen Startnummern seit der Jubiläumsausgabe 2014 abgibt, nimmt an der Verlosung für eine Reise an die Leichtathletik-EM in Berlin teil. Infos auf www.gesacup.ch.

Damian Zellweger

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