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Das grosse Bubble Tea Comeback

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Der vor 10 Jahren gecancelte Bubble Tea feiert sein Comeback. Die Nachfrage nach dem bunten Tee mit lustigen Kugeln ist hoch. Wie kommt es dazu?

Anfang der 2010er Jahre wurde der süsse Tee aus Asien zum Trendgetränk. Doch auf einen schnellen Aufstieg folgte ein noch schnellerer Abstieg. Kaum hatte Bubble Tea in Europa Bekanntheit erlangt, wurde er von einer Studie boykottiert. Die Kügelchen des Süssgetränks seien krebserregend. Diese Aussage wurde wenig später widerlegt. Doch es war zu spät – der Hype war weg.

Zehn Jahre später ist der Bubble Tea zurück
Wer in den vergangenen Wochen in Städten unterwegs war, sah bestimmt einige Teenager mit einem Bubble Tea in der Hand herumlaufen. Um das wiederauferstandene Trendgetränk zu erhalten, werden sogar lange Warteschlangen in Kauf genommen. Aber nicht nur in Grossstädten trifft man auf das farbige Getränk: Auch im Rheintal ist es vertreten. Bubble Tea-Fans können sich den kalten Tee beispielsweise für stolze 6 Franken (5 dl) bei Manor kaufen.

In Asien schon lange bekannt
Der Ursprung von Bubble Tea liegt in Taiwan, Asien. Dort wurde er vor etwa 25 Jahren entwickelt, um den Kindern das Teetrinken näher zu bringen. Der traditionelle Bubble Tea besteht aus kaltem Schwarz-, Grün- oder Oolong-Tee mit Milch, in dem Tapioka-Kugeln schwimmen. Heute kann man kaum den Überblick der verschiedenen Variationen behalten. Heiss oder kalt, fruchtig oder cremig, aufplatzende oder chewy Kügelchen? Die Auswahl in den Bubble Tea Shops ist gross.

Woher kommt der neue Hype?
Wie bei den meisten Trends zurzeit, hat wohl Tik Tok damit zu tun. Dort wird das bunte Getränk von Teenies stolz in die Kamera gehalten, denn optisch passt Bubble Tea perfekt in die bunte Welt von Social Media. Auch die Take-away-Kultur während der Pandemie dürfte dem Tee zum Aufstieg verholfen haben. Medien preisen den Bubble Tea schon als das Trendgetränk 2021 an.

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