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Die Teilnehmenden lernten, wie sie in ihrem Arbeitsalltag die Vielfalt von Lebensräumen fördern können.
Die Teilnehmenden lernten, wie sie in ihrem Arbeitsalltag die Vielfalt von Lebensräumen fördern können. (Bild: pd)

Das Gehölz richtig pflegen gelernt

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Rheintal Einmal im Jahr lädt der Verein St. Galler Rheintal im Rahmen des Projekts «Grünes Band» die Mitarbeitenden der Rheintaler Werkhöfe und öffentlicher Unternehmungen zu einem Biodiversitäts-Workshop ein. Dabei lernen die Teilnehmenden, wo und wie sie in ihrem Arbeitsalltag die Vielfalt von Lebensräumen und Arten sowie deren Zusammenspiel fördern können. Bei der bereits sechsten Weiterbildung, die dieser Tage in Diepoldsau stattfand, stand das Thema «Gehölzpflege» im Zentrum. Rund 40 Interessierte nahmen daran teil und liessen sich von Fachpersonen in Theorie und Praxis zeigen, wie das Gehölz an Siedlungsrändern oder Bächen richtig gepflegt wird. Nach der Begrüssung durch Rolf Huber, Gemeindepräsident von Oberriet und Präsident der Fachgruppe Siedlung und Landschaft, einem Rückblick auf die letzten fünf Biodiversitäts-Workshops von Andreas Mathieu, Projektleiter beim Verein St. Galler Rheintal, hielt Thomas Oesch von der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) einen spannenden Vortrag. Er veranschaulichte, welche Bedeutung das Gehölz hat, respektive welche wichtige Aufgaben Büsche, Sträucher und Hecken haben und wie diese je nach Standort variieren. Damit dies an konkreten Beispielen gezeigt werden konnte, machten sich die Workshop-Teilnehmer nach dem theoretischen Teil zu Fuss auf eine Tour. Am Sicker- und am Böschachkanal zeigten Guido Seiz, Leiter Unterhaltsdienst Diepoldsau, Kurt Köppel und Claudio Senn vom Rheinunternehmen sowie Thomas Oesch, wo die Herausforderungen bei der täglichen Arbeit liegen. Dabei flossen auch andere Themen ein, mit denen sich die Werkhofmitarbeitenden beschäftigen. Zum Beispiel die Neophyten-Bekämpfung, die Aufwertung des Siedlungsrandes, die Artenvielfalt, die Nutzungskonflikte mit den Erholungsansprüchen der verschiedenen Bewohner etc. Dabei wurde rege diskutiert und es zeigte sich, dass die informative Weiterbildung von den Teilnehmenden gleichzeitig auch als Möglichkeit zum Austausch sehr geschätzt wird. (pd)

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