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Balgach

Der Bauernbrunch schmeckte den Gästen.
Der Bauernbrunch schmeckte den Gästen. (Bild: Patrick Dombrowski )

Das Dorf ohne Nachteile

Patrick Dombrowski Kommentare

Mit einem Bauernbrunch und Musik wurden die neuen Einwohnerinnen und Einwohner im Hofcafé Eichhof begrüsst.

Am Samstagvormittag stand Gemeindepräsidentin Silvia Troxler im Hofcafé Eichhof vor 86 Zu­zügerinnen und Zuzügern. Mit feierlichen Worten und historischen Informationen zur Gemeinde begrüsste sie die neuen Balgacher. Zugezogen sind die Leute vor allem aus den umliegenden Gemeinden. Das aufstrebende Gewerbe in Balgach lockt aber auch zahlreiche Zuzüger aus den Nachbarländern Österreich und Deutschland an.

Bei gutem Essen und ei­- ner musikalischen Untermalung durch Handorgel und Akkordeon konnten sich alte wie neue Einwohner unterhalten und besser kennenlernen. Gesprächsstoff boten dabei stets die Fragen, woher man komme, wieso man nach Balgach gezogen sei und was man schätze an der beschaulichen Gemeinde im Rheintal.

Für den gebürtigen Tiroler Josef Strasser liegt die Antwort dafür auf der Hand: «Ich schätze vor allem die freundlichen Leute, die enge Verbindung zur Natur und das vielseitige Freizeitangebot, das damit zusammenhängt.» Als Unternehmensberater schätze er aber ebenso den Wirtschaftsstandort und das lukrative Gewerbe von Balgach. Dieser Umstand brachte auch die Familie Greiner-Stöffele aus Thüringen nach Balgach. Denn Franz Greiner-Stöffele ist Entwicklungsingenieur und fand in dieser Gemeinde den idealen Standort für seine berufliche Perspektive. Zudem schätzt er die Vorzüge der Agglomeration: «Balgach hat ein Dorfleben ohne die klassischen Nachteile des Dorflebens.» Für ihn bedeutet dies, dass der Standort von Balgach eine ideale Mischung aus Stadt und Land darstellt mit einer gut vernetzten Infrastruktur. Carole Huber ist eine Frau von Welt. Sie kommt ursprünglich aus dem Kanton Zürich, war in Peru für das Kinderwerk Lima aktiv und lebte zeitweise in Diepoldsau. Bei ihr war es der Freundeskreis, der sie wieder ins Rheintal zurückbrachte. Speziell die Rückkehrer waren in hoher Zahl vertreten. Das Gewerbe, die Menschen und die Natur sind nur einige Faktoren, die sie wieder nach Balgach zurückführten.

Patrick Dombrowski