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Darum hat sie sich die Haare abrasiert

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Es ist eine haarige, radikale Veränderung: Anastasia hat vor einem Monat ihre lange Mähne einem Sieben-Millimeter-Schnitt geopfert. Keinesfalls um zu provozieren, sondern um sich selbst etwas zu beweisen.

Name: Anastasia Alter: 22 Wohnort: Marbach Beruf: gelernte Kauffrau, Möbel-Restauratorin

Aus welchem Grund hast du die Haare abrasiert?
Seit längerem spielte ich mit diesem Gedanken. Einerseits aus Neugier. Anderseits, um meine Komfortzone zu verlassen.

Was war der ausschlaggebende Punkt deiner Entscheidung?
Vergangenes Jahr, als ich auf Reisen war, war der Gedanke ständig präsent, mir fehlte aber der Mut. Bis zu jenem Moment, als ich sehr unzufrieden mit meinem Haarschnitt und meinen Haaren war und schliesslich zu Schere und Haarschneider griff. Da ich mich im Ausland befand, fiel mir dieser Schritt leichter und meine Reisebekanntschaften haben mich dazu ermutigt.

Wie hast du dich danach gefühlt?
Zu Beginn war ich unsicher und fasste mir andauernd an den Kopf, weil ich nicht realisierte, dass die langen Haare fehlen. Ich habe mich aber schnell daran gewöhnt.

Welche Unterschiede merkst du?
Ich spare Zeit im Badezimmer und mache mir weniger Gedanken darüber, wie ich aussehe oder was andere über mich denken.

Wie fielen die Reaktionen in deinem Umfeld aus?
Mein nahes Umfeld war begeistert. Im Allgemeinen hätte ich gedacht, die Reaktionen würden negativer ausfallen oder ich könnte sie bewusst durch Blicke wahrnehmen. Manchmal schauen Leute auf der Strasse tatsächlich – aber eher im positiven Sinn. Ich habe schon mehrmals Komplimente von Fremden erhalten.

Gab es Momente, in denen du deinen langen Haaren nachgetrauert hast?
Erstaunlicherweise gar nicht. Der einzig negative Punkt ist, dass ich meine Haare nun öfters schneiden muss.

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