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Präsident Reinhard Maurer und Geschäftsstellenleiterin Letizia Wenger stecken in den Schlussvorbereitungen für den elften Berufsevent.
Präsident Reinhard Maurer und Geschäftsstellenleiterin Letizia Wenger stecken in den Schlussvorbereitungen für den elften Berufsevent. (Bild: pd)

Chance für Jugendliche und Eltern

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Am Berufsevent von «Chance Industrie Rheintal» vom 16. bis 18. November in der Schöntalhalle in Altstätten können Jugendliche viele interessante Lehrstellen entdecken. Ebenso spannend ist der Anlass für die Eltern.

Gesprächspartner, Begleiter, Mutmacher: Die Eltern spielen eine entscheidende Rolle, wenn es um die Berufswahl der Kin­- der geht. Der Berufsevent von «Chance Industrie Rheintal» kann beiden Seiten Orientierung bieten: 17 Rheintaler Firmen aus dem industriellen Umfeld präsentieren auf interaktive Weise insgesamt 22 Lehrberufe. Und auch wer sich nicht sicher ist, ob die Industrie der passende Arbeitgeber ist, findet am Berufsevent Unterstützung. So können Jugendliche am Stand der Berufs- und Laufbahnberatung Rheintal einen Berufsfelder-Check absolvieren. Dabei wird getestet, in welchen Branchen die Fähigkeiten und Interessen optimal eingesetzt werden können. Im Gespräch mit den Berufsexperten lässt sich so einfach und schnell herausfinden, welche der insgesamt über 200 Lehrberufe in der Schweiz am besten passen.

«Dank dem dualen Berufsbildungssystem und den vielfälti­-gen Weiterbildungsmöglichkeiten stehen Jugendlichen, die eine Lehre absolvieren, heute alle Türen offen», sagt Reinhard Maurer, Präsident des Vereins «Chance Industrie Rheintal». In den Firmen, die sich am Berufsevent beteiligen, hätten viele Führungskräfte – selbst im Top-Management – ihre Karriere mit einer «handfesten» Lehre begonnen. Am Berufsevent werden auch verschiedene Weiterbildungsinstitutionen über die Karrierechancen informieren. «In der Industrie können übrigens auch viele Frauen ihre Fertigkeiten optimal einsetzen», ergänzt Maurer. Immer mehr seien nämlich Kombinationsfähigkeiten, rasche Auffassungsgabe, Fingerspitzengefühl und exaktes Arbeiten gefragt.

Um am Berufsevent teilzunehmen, muss man nicht zwingend die zweite Oberstufe besuchen. Die Erfahrung zeige, sagt Reinhard Maurer, dass es sinnvoll sei, sich möglichst früh und ohne Druck mit dem späteren Beruf auseinanderzusetzen.

«Auch Schülerinnen und Schüler der ersten Oberstufe oder sogar aus noch tieferen Klassen können am Berufsevent den ersten Schritt in Richtung Traumberuf machen.» (pd)

Mehr Infos und Programm unter www.chanceindustrie.ch oder auf www.facebook.com/chanceindustrie.