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  • Mirco Castrovinci war nur knapp ein Jahr Cheftrainer der ersten Montlinger Mannschaft.
    Mirco Castrovinci war nur knapp ein Jahr Cheftrainer der ersten Montlinger Mannschaft. (Bilder: dsi)
  • Mirco Castrovinci war nur knapp ein Jahr Cheftrainer der ersten Montlinger Mannschaft.
    Mirco Castrovinci war nur knapp ein Jahr Cheftrainer der ersten Montlinger Mannschaft. (Bilder: dsi)
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  • Mirco Castrovinci war nur knapp ein Jahr Cheftrainer der ersten Montlinger Mannschaft.

Castrovinci verlässt Montlingen

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Der 2.-Liga-Verein vom Kolbenstein muss einen neuen Trainer suchen: Mirco Castrovinci ist nach fünf Niederlagen in Folge als Übungsleiter des FC Montlingen zurückgetreten.

Mit dem verletzten Spieler Herbert Kühne und dem langjährigen Juniorentrainer Urban Wüst – ebenfalls ein früherer FCM-Spieler – übernehmen zwei Männer die erste Montlinger Mannschaft, die den Verein bestens kennen.

Sie leiten das Team interimistisch bis zur Winterpause – womit der Verein bei der Suche eines neuen Trainers Zeit erhält. Um mit intakten Chancen in die Rückrunde zu steigen, benötigt Montlingen in den folgenden Spielen in St. Margrethen und Altstätten sowie gegen Ems und Weesen wohl zwei Siege.

Mit fünf Niederlagen in Serie auf Abstiegsplatz gefallen

Mirco Castrovinci hat am Montagabend seinen Rücktritt eingereicht, den der Vorstand akzeptiert hat. Der Trainer zieht damit die Konsequenzen aus dem durchzogenen Saisonstart, namentlich den fünf Niederlagen in Folge, die der FC Montlingen zuletzt angehäuft hatte.

Bei einer solchen Nieder­lagenserie und dem Absturz auf einen Abstiegsplatz hat sich die Trennung nach den auch im Amateurfussball üblichen Usanzen abgezeichnet – nach der Heimniederlage gegen Au-Berneck hat Castrovinci erkannt, dass er «den Weg frei machen muss, damit die Mannschaft neue Impulse empfangen kann».

Mirco Castrovinci war seit letztem Winter Cheftrainer auf dem Kolbenstein; ihm oblag die Aufgabe, die verjüngte und qualitativ abgespeckte Mannschaft fit für die 2. Liga zu machen. In der letzten Rückrunde ist ihm das gelungen, und auch diese Saison hat gut begonnen: Gegen Mels und in Diepoldsau siegte Montlingen, darauf folgten aber die fünf Niederlagen mit den Ergebnissen 0:3, 3:7, 1:2, 0:3 und 0:2. Drei Spiele ohne Torerfolg, nur in einem Match mehr als einen Treffer erzielt (und dort offensichtlich auf Kosten der defensiven Stabilität). Die Bilanz macht klar, dass es Montlingen an Offensivspielern mangelt. Torgefährlich ist nur Mergim Osmani, der sechs von elf Montlinger Treffern erzielte.

Mit diesem Problem muss sich auch Castrovincis Nachfolger beschäftigen – es ist aber durchaus möglich bis wahrscheinlich, dass sich der FCM in der Saisonpause im Angriff verstärkt. Denn die zurückkehrenden Langzeitverletzten und Abwesenden (Herbert Kühne, Damian Tiziani und Stefan Jokiel) sind eher Defensivspieler.

Zweiter Trainerwechsel der 2.-Liga-Saison

Montlingen ist der zweite Rheintaler Verein, der während der Saison den Trainer wechselt. Vor zwei Wochen hat sich bereits 2.-Liga-Schlusslicht Diepoldsau von Engelbert Hutter getrennt – bei weit weniger gutem Einvernehmen. Die Art ihrer Abgänge ist unterschiedlich, gemeinsam ist Castrovinci und Hutter aber, dass sie Exponenten der Vereinsausrichtung waren, die auf mehr selbst ausgebildete Spieler setzt. (ys)