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Berneck

Bildlegende: Stadtpräsident Daniel Gut (v.l.), Architekt Carlos Martinez, Christian Gremli und Richard Brander von der NTB Studienstiftung sowie Regierungsrat Beat Tinner diskutieren über das Siegerprojekt «Vitus».
Bildlegende: Stadtpräsident Daniel Gut (v.l.), Architekt Carlos Martinez, Christian Gremli und Richard Brander von der NTB Studienstiftung sowie Regierungsrat Beat Tinner diskutieren über das Siegerprojekt «Vitus». (Bild: Ralph Dietsche)

Carlos Martinez Architekten gewinnen NTB Campus Wettbewerb

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Mit ihrem Holzbau-Projekt "Vitus" gewann die Carlos Martinez Architekten AG aus Berneck den Wettbewerb um den Neubau des Motels am Campus Buchs. Blickfang des Siegerprojekts ist ein hoher, warm anmutender Turm.

Siegerprojekt schafft mediterranes Feeling

Der Architekt des Siegerprojekts, Carlos Martinez aus Berneck, erläuterte vor den rund 40 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Bildung, Forschung und Studienstiftung, dass die Aufgabenstellung des Projektwettbewerbs herausfordernd war. Gleichzeitig lobte er den gut organisierten Wettbewerb und gab seiner Freude über den ersten Platz Ausdruck: «Es freut mich besonders, weil wir in Buchs für Secli Weinwelt ganz in der Nähe schon ein Projekt realisieren durften und ich selbst am bzb zur Schule ging.» Anschliessend an den offiziellen Teil hatten die Gäste die Möglichkeit sämtliche Projekteingaben zu studieren und über diese zu diskutieren.

Bei der Präsentation der Wettbewerbsbeiträge für den Neubau des Motels am Campus Buchs erntete das Siegerprojekt viel Lob. Regierungsrat Beat Tinner freute sich, dass ein Holzbau obsiegte und ist überzeugt, dass sich das neue Gebäude sehr gut in die bestehende Baustruktur einfügt.

(Visualisierung: Carlos Martinez Architekten AG)

Das geplante Motel am Campus Buchs sowie die vorgesehene Aussenraumgestaltung wird mehr Urbanität bringen. Der Campus Buchs soll in Zukunft ein Ort werden, an dem nicht nur studiert, geforscht und gearbeitet wird, sondern an dem auch das gesellschaftliche Leben stattfindet. Einen wesentlichen Teil dazu beitragen werden die Parkanlage und das öffentliche Restaurant, welches Berufsschüler, Studierende, Dozenten, Arbeitende und die Nachbarschaft zum Verweilen einlädt. «Durch die Gestaltung und das Zusammenspiel der verschiedenen Nutzungen und Elemente wird ein mediterranes Feeling entstehen», freut sich Stadtpräsident Daniel Gut. Der Aussenraum wird mit dem Innenraum beispielsweise durch die durchgezogenen Sitzstufen direkt verbunden. So entsteht ein spezielles Raumgefühl.

Unterstützung signalisiert

Regierungsrat Beat Tinner freute sich sichtlich über das präsentierte Siegerprojekt: «Es freut mich, dass ein Holzbau gewählt wurde, der sich wunderbar in die bestehende Baustruktur einfügt.» Auch wenn die Wirtschaft coronabedingt aktuell grosse Herausforderungen zu meistern hat, ist Beat Tinner überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für die Realisierung des Motels am Campus ist: «In Krisen müssen zukunftsorientierte Investitionen getätigt werden. Genau dies beabsichtigt die NTB Studienstiftung nun.»

Um ein solches Projekt zum Erfolg führen zu können, brauche es innovative und engagierte Stadtpräsidenten und treibende Kräfte vor Ort. Dabei signalisierte der Volkswirtschaftsdirektor die Unterstützungsbereitschaft des Kantons. Einerseits was die Entwicklung des Gebiets Hanfland/Fegeren direkt betrifft, andererseits auch im Bereich der öV-Erschliessung, die in den nächsten Jahren verbessert wird.

Regierungsrat setzt auf Innovation

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Wirtschaft ist aus Sicht der St.Galler Regierung die Innovation. «Ein Beispiel dafür ist der Innovationspark Ost. Davon wird auch RhySearch am Campus Buchs profitieren», ist Beat Tinner überzeugt. Das Konzept - künftig auch den gesellschaftlichen Teil am Campus stärker zu fördern - überzeugt den Volkswirtschaftsdirektor: «Um Forschungserfolge zu erzielen, muss ausserhalb der eigentlichen Tätigkeit ein Austausch untereinander erfolgen. Dies ist sicherlich ein wesentlicher Treiber.» Die Annehmlichkeiten für die Studierenden und Dozenten sind zudem wichtig, da heute die Bildungs- und Forschungsinstitute im direkten Konkurrenzkampf stehen.

 

 

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