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  • Philips grösstes Hobby ist Bodybuilding.
    Philips grösstes Hobby ist Bodybuilding. (Bild: Chris Widmer)
  • Letztes Jahr hat er an ersten Wettkämpfen teilgenommen.
    Letztes Jahr hat er an ersten Wettkämpfen teilgenommen. (Bild: Instagram/phke.il)
  • Der 19-jährige trainiert fast täglich.
    Der 19-jährige trainiert fast täglich. (Bild: Chris Widmer)
  • Philips grösstes Hobby ist Bodybuilding.
  • Letztes Jahr hat er an ersten Wettkämpfen teilgenommen.
  • Der 19-jährige trainiert fast täglich.

«Bodybuilding ist viel mehr als Fitness»

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#livingfact: Seit drei Jahren trainiert Philip im Fitnessstudio und betreibt Natural-Bodybuilding. Bei diesem Sport geht es um natürlichen Muskelaufbau ohne leistungssteigernde Medikamente. Der 19-jährige erzählt von seinem zeitaufwendigen Hobby.

Name: Philip Alter: 19 Wohnort: Widnau Beruf: Automatiker in Ausbildung

Wie kam es dazu, dass du Bodybuilding betreibst?
Durch YouTube-Videos von Kraftsportlern, die dokumentierten, wie sich ihre körperliche Fitness und ihr Aussehen verbesserte. Das hat mich inspiriert und motiviert, mehr aus mir herauszuholen. Ich möchte meinen Körper gezielt optimieren.

Wie oft trainierst du?
Aktuell trainiere ich täglich etwa zwei Stunden, ausser sonntags. Dann ist Ruhetag.

Schaffst du es immer, dich für das Training zu motivieren?
Natürlich bin ich nicht jeden Tag topmotiviert, aber es gehört mittlerweile zu meiner Routine. Meistens macht mir das Training grossen Spass und ich geniesse die Zeit für mich im Fitnessstudio.

Bild: Chris Widmer Was gefällt dir am Bodybuilding?
Den eigenen Körper unter Kontrolle zu haben. Durch den Sport lerne ich viel über den menschlichen Körper und erkenne, was er benötigt und wie er auf welche Reize reagiert. Es ist sehr eindrücklich am eigenen Leib zu erfahren, wie Training, Ernährung und Regeneration zusammenspielen und wie man diese Faktoren anhand der Zielsetzung genau optimieren kann.

Was findest du nicht so toll?
Bodybuilding ist mit sehr hohem Zeitaufwand verbunden. Nebst dem Training im Fitnessstudio nimmt auch die Ernährung und die Regeneration Zeit in Anspruch. Alles zu koordinieren kann sehr stressig werden. Mit der richtigen Organisation ist es jedoch kein grosses Problem.

Letzten Herbst hast du an ersten Wettkämpfen teilgenommen. Wie hast du dich vorbereitet?
Wettkämpfe sind immer eine grosse Herausforderung, es bedarf an viel Disziplin. Ziel ist es, so viel Unterhautfettgewebe wie möglich zu verlieren und gleichzeitig die aufgebaute Muskelmasse zu behalten. Dazu muss eine strenge Diät befolgt und gleichzeitig intensiv trainiert werden. Das braucht Nerven. Es war trotz allem eine spannende und schöne Erfahrung. Die Vorbereitung hat sich definitiv gelohnt, obwohl ich nicht gewonnen habe.

Welchen Platz hast du belegt?
Bei meinem ersten Wettkampf wurde ich Vierter und beim zweiten Dritter.

Wann ist der nächste Wettbewerb?
Ich werde frühestens im Herbst 2021 wieder auf die Bühne gehen, da ich Zeit brauche, um mehr Masse aufzubauen.

Gibt es Leute, die dein Hobby nicht gut finden?
Anfangs wurde ich von einigen Personen in meinem Umfeld kritisiert, da Bodybuilding oft schlecht dargestellt wird, was vor allem mit dem Steroidkonsum einiger Athleten zusammenhängt. Dadurch leidet das Image vom Natural-Bodybuilding, obwohl bei dieser Art von Bodybuilding komplett auf leistungssteigernde Substanzen verzichtet wird. Ich persönlich habe nichts gegen Personen, die solche Mittel konsumieren, schliesslich kann jeder selbst entscheiden, was er mit seinem Körper macht. Mittlerweile wird mein Hobby akzeptiert und unterstützt.

Hast du ein Vorbild?
Nicht direkt, aber es gibt viele Personen, die mich inspirieren wie Patrick Teutsch, Sepeher Bahadori und Chris Bumstead.

Chris Bumstead ist ein professioneller kanadischer Bodybuilder. (Bild: Instragram/cbum) Was wäre dein grösster Traum als Bodybuilder?
Gerne würde ich in ein paar Jahren an Wettkämpfen im Ausland teilnehmen. Konkrete Pläne habe ich aber noch nicht.

Bild: Chris Widmer

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