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Bittere Niederlage beim Tabellenletzten

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Altach ist in der Rückrunde ­weiterhin unkonstant und verliert beim SV Ried mit 0:2.

Unentschieden, Niederlage, Sieg, Niederlage, Sieg, Niederlage: Altachs bisherigen Rückrunden­resultate lesen sich nicht wie die eines Tabellenzweiten, eines Europacup-Anwärters. Immerhin: Sturm Graz, wohl der Hauptkonkurrent um einen Europacup-Platz, verlor sein Spiel auch und hat weiterhin vier Punkte Rückstand auf den SCRA.

Altach enttäuschte auf der ganzen Linie

«Wenn man so spielt, kann man kein Spiel gewinnen. Das war einfach nur schlecht», sagte Patrick Salomon gegenüber «weltfussball.at». Der Altacher fasste damit ungeschminkt zusammen, was die 3081 Zuschauer zuvor gesehen hatten: Einen SCRA, der nie Zugriff fand und beim Tabellenletzten unterging.

Die Zuschauer mussten sich langweilen: Die erste halbe Stunde war nicht ansehnlich, wobei Ried leicht mehr Spielanteile hatte. In der 34. Minute gingen die Oberösterreicher dann in Führung: Möschl lenkte einen Schuss von Walch mit dem Absatz zum 1:0 in die Maschen. Altach konnte auf das Gegentor nicht reagieren. Knapp eine Viertelstunde nach der Pause traf Honsak mit einem Abstauber zum 2:0, womit das Spiel gelaufen war.

Austria Lustenau stoppt Negativserie

In der zweithöchsten Liga landete die zuletzt schwache Lustenauer Austria mit dem 2:0-Sieg gegen den Tabellenzweiten Liefering einen Befreiungsschlag. Zwar war Liefering in der zweiten Halbzeit, als Lustenau 1:0 führte (Wiessmeier/29.), deutlich überlegen. Die zweite Mannschaft von Bundesliga-Krösus Red Bull Salzburg hatte viele Ausgleichschancen, Lustenau-Goalie Knett aber immer wieder seine Finger dazwischen. So rannten die Salzburger erfolglos an, ehe Grabher in der 91. Minute das 2:0 für Lustenau erzielte. Für den Tabellendritten endet damit eine Negativserie von sechs Spielen in Folge ohne Sieg und über 400 Minuten ohne Tor. (rez)