rheintaler.ch

Regionalsport

An einem 24h-Rennen ist auch die Betreuung wichtig, ohne sie hätten die Bischibiker nicht gewinnen können.
An einem 24h-Rennen ist auch die Betreuung wichtig, ohne sie hätten die Bischibiker nicht gewinnen können. (pd)

Bischibiker siegen auf legendärem Asphalt

Kommentare

Ende Juli verwandelt sich der Nürburgring zum Mekka der Radsportler. Die Veranstaltung «Rad am Ring» zieht jährlich rund zehntausend Radbegeisterte in den Bann. Die vier Bischibiker gewannen das 24h-Rennen der 4er-Teams gleich bei ihrer ersten Teilnahme.

RADSPORT. Die meisten Sportler sind mit dem Rennvelo auf der Motorsport-Rennstrecke und der berühmten Nordschleife unterwegs. Einige hundert Sportler spulten ihre Runden auf dem Mountainbike ab. Nebst der Stadionrunde hatten diese einen Teil des Parcours auf Naturstrassen und Waldpassagen zu absolvieren. Auf Einladung des Distributors Velok AG bekamen vier Bischibiker die Möglichkeit am 24-Stunden-Bike-Rennen als 4er-Team dabei zu sein. Voll motiviert gingen die Fahrer Eliane und Remo Müggler, Roger Jenny und Michael Stünzi an den Start.

Von Anfang an in Führung

Bereits bei der ersten Ablösung zeigte Michael Stünzi seine Ambitionen und konnte als Führender den Stab an Remo Müggler übergeben. Der dritte Roger Jenny zeigte sein Können speziell in den beiden Waldpassagen. Den Abschluss bildete Eliane Müggler. Obwohl sie kurzfristig als Ersatzfahrerin im Männerteam einsteigen «musste», fiel sie mit ihrer Leistung kaum ab. An Start und Ziel wurden die Sportler vom Teamchef Felix Schneider betreut und mit den aktuellen Resultaten versehen. Jeder Sportler fuhr den Parcours drei- bis sechsmal hintereinander ab, um so seinen Kollegen genügend lange Erholungspausen möglich zu machen. In der von Velok extra eingerichteten Lounge wurden die Fahrer von Vroni Müggler bekocht. Die Rundenzeiten der Bischibiker waren konstant tief. Michael Stünzi und Roger Jenny trieben sich zu Bestzeiten an. Auch dieser interne Wettkampf führte dazu, dass die Führung im 24h-Mountainbike-Rennen der 4er-Teams erreicht, gehalten und am Ende sogar laufend ausgebaut werden konnte.

Optische Augenweide

Auch optisch war das Rennen eine Augenweide: In der Nacht erhellten nur die vielen Veloscheinwerfer die dunkle Nacht auf dem Eifel-Rundkurs. Nach 69 gefahrenen Runden konnten die erfolgreichen Bischibiker gemeinsam über die Ziellinie auf dem Nürburgring fahren. (pd)