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Der entscheidende Moment im Viertelfinal: Chapuis (links) stürzt, reisst Ridzik (2.v.l.) mit. Bischofberger (rechts) und Drury können profitieren.
Der entscheidende Moment im Viertelfinal: Chapuis (links) stürzt, reisst Ridzik (2.v.l.) mit. Bischofberger (rechts) und Drury können profitieren. (SRF2/ys)

Bischi als Weltcup-Leader nach Südkorea

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Skicrosser Marc Bischofberger wurde in Nakiska (Kanada) Dritter und reist als klar Führender im Gesamtweltcup an die Olympischen Spiele.

Im Final hatte Bischofberger Pech: Der Kanadier Kevin Drury schoss ihn ab, beide stürzten. Der Oberegger stand aber wieder auf und fuhr hinter dem deutlichen Sieger Paul Eckert (Deutschland) und Christopher Wahrstötter (Österreich) ins Ziel.

Weil Jean-Frédéric Chapuis (Fra) und Alex Fiva, Bischofbergers engste Verfolger im Weltcup, bereits im Viertelfinal ausschieden, baute der Appenzeller die Führung im Gesamtweltcup auf mehr als 100 Punkte aus. Damit geht er als Weltcup-Leader ins Olympia-Rennen in Bokwang (Südkorea). Das olympische Rennen findet am 21.Februar statt.

Im Achtelfinal kamen die Weltcup-Führenden Bischofberger und Chapuis klar weiter. Im Viertelfinal blieb aber der Franzose auf der Strecke: Er stürzte in Führung liegend, riss den Russen Sergej Ridzik mit. Bischofberger konnte ausweichen und somit profitieren. Im Halbfinal kam Bischofberger wieder nur als Vierter vom Start weg, er überholte aber in der Streckenmitte die Österreicher Johannes Aujesky und Thomas Zangerl.