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Oberegg

Der Bezirk Oberegg berichtet von einer guten Finanzlage.
Der Bezirk Oberegg berichtet von einer guten Finanzlage. (Bild: Archiv)

Bezirk Oberegg mit der Rechnung zufrieden

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Oberegg hat im letzten Jahr gut gewirtschaftet: Die Rechnung 2020 schliesst mit fast 650000 Franken Überschuss.

Die Rechnung für das letzte Jahr schliesst bei Erträgen von 10,17 Mio. Fr. und 9,52 Mio. Aufwänden mit dem Ertragsüberschuss von 648152 Franken. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 248153 Franken. Wesentlichste Faktoren dafür sind um 625000 Fr. höhere Steuereinnahmen und ein um 242000 Fr. höherer Finanzausgleich. Der Ertragsüberschuss wird dem Eigenkapital für zukünftige Investitionsvorhaben zugewiesen.

Bei Nettoinvestitionen von rund 1,7 Mio. Fr. und Abschreibungen über 685000 Fr. steigt das Verwaltungsvermögen um 1,01 Mio., der neue Saldo ist 5,52 Mio. Franken. Die als Spezialfinanzierung geführte Wasserversorgung schliesst mit dem Aufwandüberschuss von 183000 Fr. rund 45000 Fr. schlechter ab als budgetiert. Dies, weil das Leitungsnetz deutlich höhere Unterhaltsarbeiten brauchte. Gegenüber den budgetierten 50000 mussten 125000 Fr. ausgegeben werden. Auch als Spezialfinanzierung gilt die Gebäudeassekuranz. Sie schliesst um 61000 Fr. tiefer ab als erwartet. Einerseits sind von der Rückversicherung rund 30000 Fr. aus pendenten Schadenfällen zu erwarten, andererseits gab es Mehraufwände für Schaden- bzw. Risikobegutachtungen durch Experten. Derzeit sind bei der Assekuranz 1277 Gebäude mit der Gesamtversicherungssumme von 780 Mio. Fr. gegen Feuer- und Elementarschäden versichert.

Die gedruckten Jahresrechnungen werden Ende März versandt; weitere Exemplare können bei der Verwaltung bezogen werden. Zudem wird die Jahresrechnung auf der Website des Bezirks aufgeschaltet. Auch aufgeschaltet wird Anhang 3 zum Geschäftsreglement des Bezirks zu den Finanzkompetenzen des laufenden Jahres. Sie basieren auf den definitiven Steuererträgen des Vorjahrs und lassen sich deshalb jeweils erst nach Vorliegen dieser Zahlen berechnen.

Genehmigung und Orientierungsversammlung

Das seit 2018 in Kraft stehende Bezirksreglement hält fest, dass die Genehmigung der Rechnung dem fakultativen Referendum untersteht. Demnach beschliesst der Bezirksrat über sie und unterstellt diesen Beschluss dann dem fakultativen Referendum. Dies erfolgt durch ein Inserat im amtlichen Publikationsorgan. Ein Referendum kommt zustande, wenn in 30 Tagen ab der Publikation des Bezirksratsbeschlusses 100 Stimmberechtigte rechtsgültig verlangen, dass über die Rechnung an der Urne abgestimmt wird.

Die Orientierungsversammlung findet am Mittwoch, 7. April, 19.30 Uhr, im Vereinssaal statt. Die Anzahl Teilnehmer im Saal ist beschränkt. Anmeldungen nimmt die Bezirksverwaltung unter 071 898 50 80 oder info@oberegg.ai.ch entgegen. Die Versammlung wird auch per Livestream übertragen. Der Link wird auf der Website aufgeschaltet und per Newsletter versandt. Nebst Infos zur Rechnung werden die Geschäfte der durch eine ausserordentliche Urnenabstimmung ersetzten Landsgemeinde von einer Vertretung der Standeskommission vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vorstellung der Gesamtrevision der Nutzungsplanung durch einen Vertreter des beauftragten Planungsbüros.

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