rheintaler.ch

  • Die lettische Geisterstadt. Hier lebten einst mehrere Tausend Menschen.
    Die lettische Geisterstadt. Hier lebten einst mehrere Tausend Menschen.
  • Ein menschenleerer Bahnhof.
    Ein menschenleerer Bahnhof.
  • Die Züge stehen immer noch da.
    Die Züge stehen immer noch da.
  • Die lettische Geisterstadt. Hier lebten einst mehrere Tausend Menschen.
  • Ein menschenleerer Bahnhof.
  • Die Züge stehen immer noch da.

Besuch in der Geisterstadt

Pd/rü Kommentare

Eine besondere Aufgabe wartete am Donnerstag auf das Catrophy-Team mit Rheintaler und Vorderländer Beteiligung. Es galt, eine einst geheime lettische Siedlung zu finden, die heute noch auf keiner Karte verzeichnet ist. Skrunda-1 ist eine Geisterstadt.

Erholt und gestärkt startete das Team am Donnerstagmorgen von seinem estischen Bungalow aus in den neuen Tag.

Als erstes musste die Crew einen verlassenen Bahnhof in Haapsalu (Estland) finden und Fotos davon in ihr "Roadbook" kleben. 

Dann galt es ein Rätsel zu lösen, das die Mannschaft zu einen Geisterstadt Namens Skrunda-1 in Lettland führte. Nach knapp 300 Kilometer wurde diese erreicht.

Lettlands einst geheimste Stadt ist bis heute auf keiner Karte zu finden. Rund 150 Kilometer von der Metropole Riga entfernt, war Skrunda-1 der westlichste Frühwarnposten der sowjetischen Luftverteidigung vor US-Raketenangriffen. Zu Spitzenzeiten wohnten bis zu 5000 Personen in der Stadt. Doch zwei Jahrzehnte nach dem Zerfall der UdSSR, zu der Lettland bis 1991 gehörte, erinnern nur noch Kasernenruinen und abblätternde Wandmalereien an den Kalten Krieg. 

Nach dem Besuch in der Geisterstadt fuhr das Schweizer Team so nahe wie möglich an die weissrussische Grenze. Aus der Erfahrung von anderen Catrophies wusste man, dass für den Grenzübertritt genügend Zeit einzuplanen war. Schon das Organisieren des Visums hatte seine Tücken gehabt...