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Bei den Gurken klingt der Boden anders

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Interessierte konnten im Altstätter Natur- und Nutzgarten Eisch dem Boden lauschen.

Das Meer rauscht, der Wind pfeift, aber wie klingt der Boden? Dieser Frage konnten Besucherinnen und Besucher des Natur- und Nutzgartens Altstätten am Dienstagabend nachgehen. Mit Bodenmikrofonen hörten sie an unterschiedlichen Stellen in die Welt unter ihren Füssen hinein.

Im Rahmen des Forschungsprojekts «Sounding Soil» erforscht Bettina Stampfli Bodengeräusche. Sie gab Einblicke in ihre Arbeit und erklärte, wie das Ökosystem Boden funktioniert.

Bodengeräusche, ein neues Forschungsfeld

Gemäss Stampfli ist die Untersuchung von Bodengeräuschen ein neues Forschungsfeld. Sie sagt: «Wir können noch nicht genau bestimmen, welches Geräusch von welchem Bodentier kommt.» Stampfli ist aber überzeugt, dass sich  Milben, Asseln oder Regenwürmer nicht geräuschlos durch den Boden bewegen. Zum Ende der Veranstaltung tauschten sich die Besucherinnen und Besucher über das Gehörte aus. Einig waren sie sich darin, dass der Boden je nach Beet andere Geräusche von sich gibt: Mal war da ein Klicken, mal war ein leises Zischen zu hören.

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