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Bärlauch oder giftige Doppelgänger? So erkennst du den Unterschied

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Der verräterische Knoblauchduft in den Wäldern kündigt ihn schon von weitem an: den Bärlauch. Von Ende März bis Anfang Mai kannst du die würzige Pflanze pflücken. Doch nicht alles, was nach Bärlauch aussieht, ist tatsächlich Bärlauch. Ein Griff zur falschen Pflanze kann gefährliche Folgen haben.

Oft wird Bärlauch mit den ähnlich aussehenden Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt. Diese Doppelgänger sind giftig. Während das Vergiftungsrisiko bei Maiglöckchen zwar nur gering ist, können bei Herbstzeitlosen bereits 1 mg pro Kilogramm Körpergewicht lebensgefährlich sein.

Deshalb Augen auf beim Pflücken und auf folgende Erkennungsmerkmale achten:

  1. Bärlauch riecht nach Knoblauch. Der Duft tritt deutlich hervor, wenn die Blätter zerrieben werden. Maiglöckchen und Herbstzeitlose sind geruchlos.
  2. Die Blattform des Bärlauchs ist elliptisch mit einem klar erkennbaren Stiel. Maiglöckchenblätter sind elliptisch ohne Stiel. Die Herbstzeitlose hat lanzenförmige Blätter und wächst ohne Stiel am Stängel.
  3. Bärlauchblätter sind auf der Unterseite matt, Maiglöckchen glänzen auf der Unterseite und Herbstzeitlose glänzen auf beiden Seiten.


(Bild: toxinfo.ch)

Wenn du dir trotzdem unsicher bist, begleite jemanden, der bereits Erfahrung mit dem Pflücken von Bärlauch hat.

Info: Bei Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen oder heftigem Durchfall einige Stunden nach der Bärlauchmahlzeit, Tox Info Suisse unter der Nummer 145 anrufen.

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