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Aus einer Berglandschaft entstand der Wilde Westen

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Die Jugikinder machten sich zu Beginn der Herbstferien auf die Reise in den Wilden Westen. In Brigels angekommen, nahm sie der Häuptling Geronimo in Empfang. Alle Cowboys und Indianer marschierten zum Lagerfeuer, wo viele «Heisse Hunde» verschlungen wurden. Später schlenderte man zum Hauptquartier zurück und liess in der Disco die Hüften schwingen.

Indianer T-Shirts gestalten, Federschmuck basteln, Zimmerplakate und Marterpfahl malen –mit diesen Beschäftigungen verbrachte die Schar den Montagmorgen. Nach der feinen Pizza ging es weiter mit Lagerlied dichten, Tänze lernen, Namensschilder basteln, usw. Zurück beim Lagerhaus übten alle zusammen das gedichtete Lied und warteten auf den leckeren Znacht.

Am Dienstagmorgen rannten die Cowboys und Indianer durch ganz Brigels, um alle Aufgaben bei den einzelnen Posten zu erledigen. Jeden Tag wurde geschuftet, um einen neuen Teil der grossen Schatzkarte zu erhalten, die bis Ende Woche fertig gestellt war. Am Nachmittag wären die Grösseren auf die grosse Wanderung gegangen. Weil das Wetter dies nicht erlaubte, gab es eine Regen-Wanderung in der Um­gebung. Die kleineren Cowboys und Indianer vergnügten sich im Haus. Am Abend sass die ganze Schar zusammen und genoss bei Popcorn und gemütlicher Stimmung den spannenden «Kino»-Film.

Nach dem Morgenessen am Mittwoch ging es mit allen Kindern auf eine Wanderung. Mit schönster Aussicht im Hintergrund sass man am Mittag am Lagerfeuer und genoss Schlangenbrot und Würste. Am Abend fand die unvergessliche Wild-Wild-West-Party statt.

Auf der Suche nach dem Schatz im Silbersee mussten die Kinder am Donnerstag Fairplay und Teamgeist beweisen. Nach grossem Einsatz fehlte ihnen nur noch ein einziger Hinweis, der mit Zitronensaft auf der Schatzkarte stand. Das durch Gewinnen erhaltene «Kerzli» verhalf ihnen, die Schrift wieder sichtbar zu machen. Im Silbersee wurde eine Schatzkiste voller Glaces gefunden, die am Mittag alle verschlungen wurden. Weil der See leicht frisch war, entschied man sich, am Nachmittag ins Hallenbad zu gehen. Obwohl die Schar danach ziemlich geschlaucht war, zeigten am Abend alle sensationelle Vorführungen zum Thema «Wilder Westen».

Der Schatz war nun gefunden und das Erarbeiten der Schatzkarte beendet. Bei der Mini-Olympiade am Freitagmorgen zählte einzig der Spass. Bei lustigen und kniffligen Spielen vergnügten sich die Cowboys und Indianer im ganzen Lagerhaus. Nach dem Mittag ging es nach draussen, wo es schon fast Winter war.

Eine Hälfte vergnügte sich beim Minigolf, die andere spazierte durch die Gegend und nach einer Zeit wurde getauscht. Was die ganze Jugi-Schar schon die ganze Woche neugierig gemacht hatte, war ein Plakat eines gesuchten, bösen Verbrechers. Was hatte das wohl auf sich? Beim Nachtessen platzte auf einmal der Präsident Jürg Hegelbach in den Esssaal. Er verbrachte den Abend in der Disco mit allen frisch gebackenen Cowboys und Indianern und unterstützte die Schar auch bei den abschliessenden Aufräum-Arbeiten. (NB)