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Auf den Abriss folgt der Anbau

Monika Von Der Linden Kommentare

Das Schutzkonzept der Primarschule Berneck hat sich bewährt. Auch im Provisorium während des Umbaus.

Die Pausenhalle des Schulhauses Stäpfli gibt es nicht mehr. Sie wurde in den Herbstferien abgebrochen. Nun liegt zwischen dem Schulhaus und der Turnhalle eine grosse freie Fläche.

In den Herbstferien begannen die Abrissarbeiten beim Schulhaus Stäpfli.

Sie bleibt nicht unbebaut. Die Primarschulgemeinde setzt dorthin einen vierstöckigen Erweiterungsbau. Er wird die beiden Trakte miteinander verbinden und dazu beitragen, die Raumnot in der Schule zu beenden. Zurzeit erledigen die Bauarbeiter die Vorarbeiten.

Im Altbau des Schulhauses Stäpfli ist das Treppenhaus zu erkennen. An der Stelle entsteht eine Verbindung zum Erweiterungsbau. Von ihm aus wird auch die Turnhalle zugänglich gemacht.

Provisorium ist seit Ende Herbstferien in Betrieb

Die Schülerinnen und Schüler bekommen von den Bauarbeiten direkt nichts mit. «Es wäre zu gefährlich und zu laut, die Kinder hier zu unterrichten», sagt Schulratspräsidentin Annemarie Keel. Seit Beginn des zweiten Quartals werden die Erst- und Viertklässler in Containern unterrichtet. Sie stehen beim Schulhaus Bünt. In ihnen sind auch Gruppenräume untergebracht.

Die katholische Kirchgemeinde hat der Schule eine Wiese zur Verfügung gestellt. Sie ist so gross, dass neben den Containern eine zusätzliche Spielfläche erstellt werden konnte. Da Kinder zweier Schulhäuser (Bünt 105; Stäpfli 80 Kinder) nun an einem Standort sind, benötigen sie auch in der Pause mehr Platz. Ausserdem gehen die Klassen einige Minuten versetzt ins Freie. Ein Augenschein in der Pause zeigt, die Schülerinnen und Schüler verteilen sich gleichmässig über beide Pausenplätze. Sie erkunden die neuen Spielgeräte, spielen Fussball und laufen fröhlich umher. «Die Stimmung ist unter den Kindern und Lehrern gut», sagt die Präsidentin.

Die Klassenzimmer in den Containern lassen sich ebenso gut lüften wie die im Schulhaus.

Die pandemiebedingten Schutzmassnahmen der Schule haben die Planung der Baukommission nicht durcheinandergebracht. Die Klassenzimmer sind gross genug und gut zu lüften. Am Lehrerpult ist seitlich eine Trennscheibe angebracht, für Zwiegespräche mit zwischen Lehrer und Kind.

Auch technisch sind die Räume gut ausgestattet, mit WLAN und Smartboard. «Wir verzichten auf klassenübergreifende Projekte, damit nicht zu viele Kinder miteinander Kontakt haben», sagt Annemarie Keel. Ob die Skilager im März stattfinden, hat der Schulrat noch nicht entschieden.

Der Bezug ist für den Sommer 2022 geplant

Das Provisorium soll bis Sommer 2022 genutzt werden. Geplant ist, im umgebauten und erweiterten Schulhaus Stäpfli den Schulbetrieb nach den Sommerferien wieder aufzunehmen. Dann steht nicht nur mehr Raum zur Verfügung, auch das Aussenareal wird umgestaltet. Als Ersatz der Pausenhalle werden der Pausenplatz erweitert und der Parkplatz verkleinert. Beide werden mit einem Veloständer getrennt. «Wir organisieren das Parkregime klar. Die Autos werden geordnet abgestellt und die Kinder können sicher spielen», sagt Annemarie Keel.

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