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Arge-Alp-OL in Vorarlberg mit drei Rheintalern

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Orientierungslauf Das Land Vorarlberg empfängt am Wochen­ende 630 OL-Sportler der Arge-Alp-Gemeinschaft zum jährlichen Länderwettkampf.

In der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer «Arge Alp» sind die zehn Bundesländer sowie die Provinzen oder Kantone Bayern, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Südtirol, Trentino, Lombardei, Tessin, Graubünden und St. Gallen zusammengeschlossen. Zu den Aktivitäten gehört auch der Bereich Sport mit einem Sommer- und einem Winterprogramm. Am Start sind ebenfalls Teilnehmer aus Baden-Württemberg als ehemaliges Arge-Alp-Mitglied und aus dem Kanton Thurgau als Gast. Wie vor zehn Jahren unterstützen die Thurgauer das kleine lokale OK in der Vorbereitung.

Premiere in Bregenz, Einzellauf in Göfis

Das Programm besteht aus einem Staffel-OL von heute Samstag, 14. Oktober, und einem Einzel-OL morgen Sonntagvormittag. Während der Einzellauf wie schon 2007 in Göfis im Gebiet «Hoher Sattel-Tona» durchgeführt wird, kommt es am Samstag in Bregenz zu einer Premiere. Das Gelände oberhalb der Stadt in Richtung Pfänder wurde erstmals für den Orientierungslauf kartiert und wird physisch anspruchsvoll. «Wenigstens beim Gebhardsberg ist das Gebiet weniger steil», ist das Fazit vom Rheintaler Teilnehmer Mario Ammann nach dem Studium der Landkarte. Aber weiter gegen Nordosten in Richtung der Pfänderbahn dürfte es ziemlich anstrengend werden, meint der Bernecker und erklärt, dass unterschiedliche Geländetypen zum Orientierungslauf gehören und genau den Reiz dieser Sportart ausmachen.

Team St. Gallen als Mitfavorit

Der Arge-Alp-OL ist der bestbesuchte Anlass im Sportprogramm der Organisation. Der Grund liegt in der breiten Palette an Alterskategorien. Das bedeutet aber auch, dass nur jene Länder Aussichten auf eine vordere Rangierung in der Gesamtwertung haben, die in möglichst vielen Kategorien vertreten sind. Zu diesen gehören seit Jahren die Schweizer Kantone Tessin und St. Gallen sowie die Provinz Trento. Diese Teams haben denn auch meistens die ersten drei Plätze unter sich ausgemacht.

Im letzten Jahr ist Bayern seit langem wieder in diese Phalanx eingebrochen. Der Freistaat reist heuer mit dem grössten Kontingent an den Bodensee. Der Kanton St. Gallen ist mit einer ausgeglichenen Mannschaft am Start und wird versuchen, den Vorjahressieg von Salzburg zu wiederholen. Monika und Mario Ammann aus Berneck sowie Fabio Ponticelli aus St. Margrethen sind die einzigen Vertreter aus dem Rheintal im St. Galler Team. (pd)

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