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  • "Später möchte ich vielleicht mein eigenes Start-up daraus gründen."
    "Später möchte ich vielleicht mein eigenes Start-up daraus gründen."
  • Sean Schmid (16), Balgach
    Sean Schmid (16), Balgach
  • "Später möchte ich vielleicht mein eigenes Start-up daraus gründen."
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Anbau und Vertrieb des ersten Rheintaler Safran

Pd Kommentare

Sean Schmid wollte herausfinden, ob es möglich ist, Safran im Rheintal anzubauen. Ihn begeistert das Gewürz, weil es edel und speziell ist. An einem Marktstand in Fläsch entdeckte er den Bündner Safran. Er kaufte dort die ersten Knollen, suchte einen geeigneten Standort, pflanzte und bearbeite das Feld. Bis er die ersten Fäden ernten konnte.

F: Wie war deine Reaktion, als du erfahren hast, dass du zu den Gewinnern beim Jubiläumswettbewerb der Alpha RHEINTAL Bank gehörst?
A: Sehr früh, nämlich schon nach der Präsentation meines Projekts bei der Alpha Rheintal Bank, erfuhr ich, dass ich zu den Gewinnern gehören würde und freute ich mich sehr!

F: Wie bist du auf die Idee gekommen?
A: 2018 war ich mit meinen Eltern auf dem Fläscher Weinfest. Dort gab es einen Marktstand mit Bündner Safran.Dies sprach mich an, weil ich gerne koche.  Später recycelte ich diese Idee, um eine Projektarbeit für die Oberstufe zu machen. Da war mir klar, dass ich dieses Projekt weiterführen würde. Anfangs waren es 50 Knollen für ein Pilotfeld in den Balgacher Reben, letztes Jahr dann schon 5'000.

F: Erkläre uns doch mit deinen Worten den Nutzen deines Projekts? 
A: Ich wollte etwas Eigenes machen, was es in unserer Region noch nicht gibt. Den ersten Rheintaler Safran anzubauen, das war mein Ziel. Das edelste und teuerste Gewürz der Welt, welches sonst aus Iran, Pakistan, Indien etc. hergeflogen werden muss, regional anzubauen, war zugleich auch ein Experiment – und es funktionierte! Später möchte ich vielleicht mein eigenes kleines Start-up daraus gründen.

F: Welche Ressourcen hast du verwendet?
A: Dazu habe ich neben 5'000 Safranknollen rund 500 Quadratmeter Ackerfläche, Gartengeräte und – aufgrund der vielen Handarbeit – mehrere Helfer benötigt. Wir mussten das Feld mit Hilfe eines Bauern bearbeiten, schon in der Setzarbeit der Knollen steckte sehr viel Arbeit! Ursprünglich sollte diese von einer Maschine übernommen werden, was letztes Jahr leider noch nicht möglich war. Auch die Ernte geschieht zu 100 Prozent von Hand! Die erste Ernte brachte 10'000 Blüten ein.

F: Wie ist der jetzige Stand deines Projekts?
A: Letztes Jahr im Oktober/November konnte ich das erste Mal richtig ernten. In wenigen Wochen steht die zweite Ernteperiode an. Letztes Jahr klappte dies gut. Ob dies dieses Jahr auch wieder so sein wird, werden wir sehen.

F: War dein Projekt erfolgreich und was für Visionen hast du für die Zukunft?
A: Ja, ich würde sagen, es war mit bisher geernteten 10'000 Blüten, was 50 Gramm edelstem Safran entspricht, sehr erfolgreich. Mein Ziel ist, die Anbaufläche 2021 zu erweitern und die Vermarktung des Rheintaler Safran zu starten. Dies wird als nächster Schritt mit der Website www.rheintalersafran.ch sein.

Projektbeschreibung
Grundidee: Anbau des ersten Rheintaler Safran
Ziel: Ausbau erhöhen und Vertrieb erweitern
Umsetzungszeitraum: 2020 - 2021
Verwendete Tools: 5'000 Safranknollen, 500 Quadratmeter Ackerfläche, Gartengeräte, Helfer

www.20jahre.alpharheintalbank.ch

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