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  • Das Berggasthaus Äscher ist bei Amerikanern und Asiaten ein beliebtes Reiseziel.
    Das Berggasthaus Äscher ist bei Amerikanern und Asiaten ein beliebtes Reiseziel. (keb)
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    Das Berggasthaus Äscher ist bei Amerikanern und Asiaten ein beliebtes Reiseziel. (keb)
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Amis am schönsten Ort der Welt

Kevin Beining Kommentare

Auch Amerikaner besuchen das Appenzellerland. Besonders gern sind sie im Berggasthaus Äscher auf der Ebenalp, das dank Online-Medien und Zeitungsberichten auf der anderen Seite des Atlantiks zu einer kleinen Berühmtheit wurde.

ÄSCHER. Amerikaner sind bekannt dafür, schöne Orte aufzusuchen. Egal ob in den Tiefen Afrikas, den Steppen Australiens oder den Bergen Spaniens. Seit etwa vier Jahren besuchen sie auch das Berggasthaus Äscher regelmässig. Alles dank eines englischsprachigen Internet-Beitrages. Wirtin Nicole Knechtle mag die amerikanischen Kunden: «Sie verstehen sich meist gut mit den einheimischen Gästen.» Vor allem am Abend komme es zum interkulturellen Austausch bei Bier und Schnaps.

Englische Speisekarte

Die Wirtefamilie musste am Anfang einige Verständnisprobleme lösen. So existiert seit einiger Zeit eine Speisekarte auf Englisch. Auch die Serviceangestellten müssen die englische Sprache beherrschen – was heute jedoch üblich sei, sagt die Wirtin. Auch die Website ist nun zweisprachig verfügbar. Was noch fehlt, sei ein Buchungssystem. So könne man die Reservationen verbindlicher gestalten und es komme nicht zu Leerbetten, wenn das Wetter nicht mitspielt.

Auf das Gasthaus angesprochen, hört man von Schweizern und von Ausländern nur lobende Worte. Dies erstaunt auf der vollen Terrasse nicht, die bereits von einer grossen Beliebtheit zeugt. Ein US-Amerikaner erzählt, dass er nur für wenige Tage in Europa sei. Dann reise er mit der Familie heim. Zu sehen gab es das Legoland für die beiden Töchter und den Gasthof mit dem Panoramablick für seine Frau und ihn. Er liebe diesen Ort, da die Kinder spielen und die Eltern geniessen können.

Ein Paar aus St. Louis will die Schweiz in allen Facetten sehen. Deswegen sind sie zum Gasthaus unterwegs, bewaffnet mit einem bekannten amerikanischen Reiseführer. «Es ist wie in einem Bilderbuch», sind sich die beiden einig. Doch nicht nur Amerikaner und Schweizer sind an diesem Dienstag auf der Terrasse anzutreffen. Auch Asiaten kehren vereinzelt in die Gaststube ein. Im Gegensatz zu Amerikanern schlafen diese auch gerne in den Massenlagern. Eine schweizerisch-australische Familie rühmt den Ort ebenso. Der Grossvater, der neben seiner Familie am Tisch sitzt, sei von Basel nach Australien ausgewandert. Wenn er nun mit seiner Frau die Enkel im Thurgau besucht, so sei der Ausflug in die Gaststube Pflicht.

Appenzeller haben Freude

Nicole Knechtle sieht ihre Stube nicht als Einkehrort für Touristen aus der Ferne. Sie sei froh und stolz darauf, auch Schweizer Gäste zu empfangen. Eine Verdrängung von Schweizern durch ausländische Gäste fürchte sie nicht. Sie empfindet den Austausch der Schweizer mit den Ausländern als positiv und kurzweilig. Auch die Appenzeller amüsierten sich jeweils, wenn ein paar Amerikaner am Abend ein feucht-fröhliches Fest feierten. Einmal sei ein ausländisches Gästepaar am Abend statt mit der Seilbahn zu Fuss Richtung Gasthaus gelaufen, erinnert sich die Wirtin. Das Ergebnis: Man musste das verirrte Paar auf der Strecke abholen, da es die Orientierung verloren hatte.

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