Nach einem milden Winter und einem schönen Monat März verzeichnete die Vegetation im Frühling 1961 einen Vorsprung von rund drei Wochen, sodass das Vieh bereits im April auf die Weiden getrieben werden konnte. Ein herber Rückschlag aber erfolgte im Mai. Es wurden 22 Tage mit Niederschlag verzeichnet, und am 21. Mai (Pfingstsonntag) herrschte sogar garstiges Schneegestöber bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Vom 28. auf den 29. fiel erneut Schnee, und nebst dem Appenzellerland präsentierte sich sogar die Stadt Zürich in weiss. Heinzen mit SchneekappenUnter der misslichen Witterung litt vor allem auch der Heuet. Das schnittreife Gras wurde niedergedrückt, und wo schon gemäht worden war, standen Heinzen mit Schneekappen. Auch die erste Junihälfte war nass und kühl. Dann aber erfolgte der Witterungsumschwung. In den Monaten Juli bis Oktober war das Wetter fast ununterbrochen sehr schön. Das Emd war gut, und zur Herbstweide stand reichlich Gras zur Verfügung.