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Au-Berneck-Captain Mario Zivic in einem Cupspiel im August.
Au-Berneck-Captain Mario Zivic in einem Cupspiel im August. (Bild: Archiv/rez)

Ärgerliche Niederlage für Au-Berneck

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In einem Nachtragsspiel empfing der FC Au-Berneck am Mittwochabend den FC Ruggell. Die Hafner-Elf unterlag 0:1, weil sie offensiv schlicht zu harmlos war.

Das Spiel begann von beiden Seiten ohne grosse Angriffsbemühungen. Ruggell hatte die erste Chance, doch Staudacher hielt Maags Schuss und beim Abpraller war es ein Abseits. Au-Berneck wurde erstmals in der 17. Minute gefährlich, doch weder der abgefälschte Freistoss noch der Eckball darauf führte zu einem Tor. In der 30. Minute kamen die Mittelrheintaler wieder zu einer Doppel-Halbchance - aber auch wieder zu keinem Tor.

Es war so ein richtiger müder Oktoberkick, obwohl es auf der Degern nicht einmal kalt war. Eine kalte Dusche folgte für die Hausherren aber in Minute 33: Die Auer Abwehr klärte ungenügend, der Ball geriet zurück in den Sechzehner, wo Kardesoglu nicht lange fackelte und das 1:0 für Ruggell erzielte. Kurz danach reklamierten die Rheintaler einen Penalty, der Pfiff blieb jedoch aus. Die beste Chance für Au-Berneck hatte dann kurz vor der Pause Marino, der es mit einem etwas überhasteten Abschluss versuchte, aber am ex-Altstätter Ruggell-Goalie Dietsche hängen blieb. Zwei unverwertete Ruggell-Chancen später stand es zur Pause 0:1.

Keine Torchance in der zweiten Halbzeit

Auch nach der Pause fehlte den Hausherren ein Penaltypfiff - zumindest ihrer Ansicht nach. Viel mehr ging offensiv vorerst aber nicht, obwohl Au-Berneck nun mehr Ballbesitz hatte als vor der Pause. Kurz danach war die Reihe, nach einem Elfmeter zu protestieren, an Ruggell - doch der Schiedsrichter fuhr weiterhin eine auf beiden Seiten grosszügige Linie. Indes warteten die fast 200 Zuschauer fast schon sehnsüchtig auf eine attraktive Offensivszene. 

Doch es gab sie einfach nicht. Au-Berneck hatte keine Durchschlagskraft, Ruggell auch nicht so wirklich, musste aber auch nicht mehr. Bei den Gastgebern kamen nun Baumann und Büyüktunaliagolu. Aber auch ihnen gelang es nicht mehr, etwas zu bewegen - es bleib beim 0:1.

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