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Walzenhausen

Der Abenteuerweg führt rund um Walzenhausen. Die Detektivgeschichte ist für Kinder ab acht Jahren geeignet.
Der Abenteuerweg führt rund um Walzenhausen. Die Detektivgeschichte ist für Kinder ab acht Jahren geeignet. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

Abenteuerpfad eingeweiht

Isabelle Kürsteiner Kommentare

Mit App und QR-Codes kann auf dem Weg die Detektivgeschichte von Aaron und Lena an 30 Tafeln verfolgt werden.

Der Abenteuerweg ist sieben Kilometer lang. Um die Detektivgeschichte abzuhören, benötigt es 2 Stunden. Gemeindepräsident Michael Litscher lobte: «Die Möglichkeit, während einer Wanderung mit sensationeller Aussicht, Familienfeuerstellen, dem Kloster Grimmenstein und einer Burgruine eine spannende Detektivgeschichte zu hören, ja sogar selber zu entscheiden, wie die Geschichte weitergehen soll und zum Schluss noch eine Überraschung beim Mercato abzuholen, lockt sicher zahlreiche grössere und kleinere Kinder, Familien und Schulklassen nach Walzenhausen.»

Vom Studienprojektzum Themenweg

Die beteiligten fünf Rheintaler Studentinnen fanden in Pit Fritz einen engagierten Wanderwegbeauftragten. Nach einem Jahr Arbeit entstand ein professioneller Erlebniswanderweg. «Die ganze Abenteuergeschichte wurde mit Kindern vertont», sagte Pit Fritz. Sie kann entlang des Wanderwegs an 30 Stationen mittels QR-Code und einer entsprechenden App bequem auf dem Smartphone angehört oder abgespeichert werden, um sie an einer der Feuerstellen nachzuhören.

Bei einem Interview der am Hörbuch beteiligten Kinder freuten diese über die Aussicht auf den Bodensee. Es sei cool, nicht lesen zu müssen, sondern die Geschichte von Aron und Lena sowie ihrem Grossvater hören zu können. Ausserdem gäbe es zum Schluss ja eine Belohnung. Was das ist, wird an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Die Schatztruhe wird immer wieder aufgefüllt, somit gibt es für alle, die das richtige Lösungswort bringen, eine Belohnung. Bei der Einweihung letzten Samstag blickte Michael Litscher zurück. Was 2017 mit der Anfrage von fünf angehenden Primarlehrerinnen begonnen hatte, wurde mithilfe von Sponsoren und Freiwilligen weiterentwickelt. Aus einem Probebetrieb eines Studienprojektes entwickelte sich ein dauerhaftes Angebot, das der Gemeinderat finanziell unterstützt. Die 30 Tafeln sind vom Werkhofteam einbetoniert worden.

Michael Litscher richtete den Dank an verschiedene Helfer und ihren grossen Einsatz fürs Dorf, die Bevölkerung und die Gäste von nah und fern: Murielle Heeb hatte mit ihrer Klasse die Hörbuchaufnahmen kreiert, während Julia Bischofberger für die Werbung und die Organisation der Bikerucksäcke verantwortlich war. Peter Heer hat im Namen des mineralogischen Vereins St. Gallen viel gespendet, Uli Rutz malte die Zeichnungen auf den Tafeln und Pit Fritz, ein unermüdlicher Schaffer, war zuständig für die Wegführung.

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