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Der TCW-Vorstand und die Showspieler, (hinten v. l.): David Nüesch, Rico Altermatt, Paul Jakub, Henry von Schulenberg, Hans-Ruedi Benz, Thomas Weder; (vorne v. l.): Ruth Fehr, Hanna Bognar, Florian Koch.
Der TCW-Vorstand und die Showspieler, (hinten v. l.): David Nüesch, Rico Altermatt, Paul Jakub, Henry von Schulenberg, Hans-Ruedi Benz, Thomas Weder; (vorne v. l.): Ruth Fehr, Hanna Bognar, Florian Koch. (Bild: pd)

40 Jahre «Game, Set & Match»

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Der älteste Rheintaler Tennisclub, der TC Widnau, feierte kürzlich sein 40-jähriges Bestehen.

Dass beim TC Widnau nicht in erster Linie der sportliche Ehrgeiz, sondern die Geselligkeit im Vordergrund steht, zeigte sich auch am fröhlichen Jubiläumsfest, das bis spät in die Nacht dauerte. Dennoch kam der sportliche Teil nicht zu kurz. Zur Inspiration und Unterhaltung der Clubmitglieder boten sich der 18-jährige Paul Jakub (Nr. 67 der Junioren-Weltrangliste) und der ein Jahr jüngere Henry von Schulenburg (Nr. 195) einen packenden Showkampf mit spannenden Ballwechseln. In zwei Short-Sätzen (Start bei 2:2) konnte der jüngere Spieler gewinnen.

Start als TC Rheintal

Der TC Widnau blickt zurück auf eine abwechslungsreiche Geschichte. Ursprünglich waren die Tennisspieler aus Widnau und Umgebung in Lustenau angesiedelt. 1977 entstanden in Widnau drei Tennisplätze und der erste Rheintaler Tennisclub wurde gegründet, damals unter dem Namen TC Rheintal. Der Tennisboom zu jener Zeit bewirkte den Bau zweier weiterer Plätze nur drei Jahre später. Die Wartelisten zur Aufnahme in den Tennisclub wurden immer länger und ohne eine Beitrittsgebühr war an eine Mitgliedschaft nicht zu denken. Heute sieht es anders aus. Wie die meisten Sportvereine ist auch der TC Widnau mit aktuell rund 200 Mitgliedern stets bemüht, dass die Tennisfamilie nicht schrumpft.

Die meisten Rheintaler Interclub-Teams

Erfreulich ist allerdings, dass der TCW seit Jahren die meisten Interclub-Teams aller Rheintaler Vereine vorzuweisen hat. Dies beweist den hohen Stellenwert, den der Club dem Breitensport beimisst. Profispieler sind aus dem Club zwar keine hervorgegangen. Aber 1986 feierte der Club sein grösstes Highlight mit dem Schweizer Meistertitel bei den Junioren. Zudem hat der Club mit dem vorletzten Präsidenten Sven Oesch immerhin ­einen ehemaligen Spitzen-Junioren in seinen Reihen, der Mitte der 90er-Jahre keinen Geringeren als Roger Federer bezwingen konnte. Dieser gehörte bereits damals zu den Top Ten der Schweiz. Dreizehn Mitglieder halten dem Tennisclub seit dessen Gründung die Treue. Sie wurden für ihre 40-jährige Zugehörigkeit bereits im Vorfeld des Jubiläums vom Vorstand mit einem Geschenk überrascht. Die Feier mit Tombola, Sponsorenapéro, asiatischem Buffet, Fotobox, Grill und DJ-Musik fand wetterbedingt in der benachbarten Tennishalle statt. Sie war dennoch ein weiterer Höhepunkt in der Clubgeschichte und wird den rund 100 Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben. (pd)