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3 Länder in 4 Tagen: Dein fixfertiger Schweiz-Frankreich-Deutschland Roadtrip

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#traveltuesday: Ins Auto steigen und bei einem Roadtrip den Kopf frei bekommen. Das war Travel Barbies Plan Anfang November. Lass dich von ihrer Reise inspirieren.

Es tut gut, sich während ein paar Tagen einen Tapetenwechsel zu gönnen und das energieraubende daily C-Thema hinter sich zu lassen.

Tag 1:

Baden
Auf meiner «Schweiz-to-do»-Liste konnte ich 2020 und 2021 bereits einige Orte als besucht abhacken. Baden im Aargau fehlte aber noch. Der Start in die Kurzferien erfolgte mit einem Brunch im Café «Frau Meise» in der Altstadt von Baden. Dieser Stadtteil verwandelt sich zweimal im Jahr in einen grossen, nach gebrannten Mandeln und Zuckerwatte duftenden Markt. Zufälligerweise waren wir genau an einem dieser Tage dort. Wir flanierten durch die Strassen, betrachteten die Marktstände und die vielen Kleiderläden luden zum Shoppen ein.

Eine Kaffee-Pause lohnt sich im GapsCup Coffeeshop. Für Kaffee-Lover wie mich ist so eine richtige Rösterei herrlich. Am Abend trafen wir uns mit unseren Aarau-Travel-Buddies zum Abendessen im Restaurant Trudelkeller. Das Personal, Ambiente und Essen ist klasse. Das Restaurant wollte ich schon lange besuchen, da ich der Inhaberin auf Instagram folge und ihren Podcasts «Chapped Lips» sehr gerne höre.

Gespannt sah ich der Übernachtung entgegen, denn wir buchten wie in «guten alten Reisezeiten» ein Hostel. Es war das erste Mal, dass ich in der Schweiz in einer Jugendherberge übernachtete. Hier herrscht ein ganz anderer Standard, als in Hostels irgendwo in Südamerika. Doch das «Hostelfeeling» kam trotzdem hoch. Ich fühlte mich richtig wohl und hätte am liebsten mehrere Tage dort verbracht, da mich der Aufenthalt so sehr an den Reisealltag erinnerte.

Trotz den guten Gefühlen, die das Hostel in mir weckte, ging es am nächsten Tag weiter. Nachdem ich nun ziemlich viele Schweizer Altstädte besucht habe, reichts jetzt für eine Weile. Wir verliessen die Schweiz und es ging wiedermal ins Ausland, juhu!

Tag 2:

Colmar
Mit dem Auto gut eineinhalb Stunden von Baden entfernt, war unser zweiter Halt in Colmar, der französischen Stadt an der elsässischen Weinstrasse. Um Colmar zu erkunden, lässt du dich am besten einfach durch die Strassen und Gassen treiben. Colmar gilt als Märchenstadt und das aus gutem Grund. Über hundert Fachwerkhäuser verleihen der Altstadt ihren Charakter. Die berühmteste Ecke Colmars ist «Petite Venice». Hier tummeln sich die meisten Touristen, denn in Klein Venedig reihen sich unzählige bunte Häuschen am Ufer des Flusses Lauch aneinander und tragen zum Image der Stadt bei. Ein Abstecher in Colmars Markthalle, zwischen der Altstadt und Klein Venedig, lohnt sich ebenfalls.

Der «Marché Couvert» ist der ideale Ort, wenn du ein unkompliziertes Mittagessen einem Drei-Gänge-Menü vorziehst. Das kulinarische Herz von Colmar bietet unzählige elsässische Spezialitäten. Was du unbedingt probieren musst, ist ein original Elsässer Flammkuchen.

Barr
Weiter ging es in die nur 40 Minuten entfernte Kleinstadt Barr, die sich ebenfalls auf der elsässischen Weinstrasse befindet. Hier ist deutlich weniger los und man hat sich schnell umgesehen. Hier kannst du durch die Gässchen spazieren bis zum Dorfkern, wo sich das Rathaus und der Rathausplatz befinden. Wenn du dich schon auf der Weinstrasse befindest, darf es natürlich nicht an gutem Wein fehlen. Zu empfehlen ist das Weingut Vincent Stoeffler. Hier kannst du auch deinen Weinvorrat für zu Hause wunderbar aufstocken.

Obernai
Nach nur einer Viertelstunde Fahrzeit kamen wir bereits in Obernai an, einer weiteren Stadt auf der Weinstrasse. Hier war deutlich mehr los. Obernai ist auf jeden Fall eines der Städtchen im Elsass, das sich seinen ursprünglichen Charme bewahrt hat. Hier sind noch die alten Stadtmauern, Türme und Fachwerkhäuser zu sehen.

Für die Übernachtung fuhren wir nach Strassburg, in die Hauptstadt im Elsass, die eine halbe Stunde von Obernai entfernt liegt. Wir buchten das Hotel Best Western Plus Monopole. Da es bei der Ankunft schon spät war, entschieden wir uns für ein unkompliziertes Nachtessen im «Bagelstein». Die Food-Kette erinnert an Subway, einfach mit Bagels.

Tag 3

Strassburg
Mein Tag startete wieder mit einem Hipstercafé-Brunch, wie soll‘s auch anders sein. Der ausgesuchte Spot entpuppte sich jedoch als leichter «Fail», denn der Schein trügte. Auf den Bildern sah alles viel cooler aus, aber was solls. Danach starteten wir unsere Entdeckungstour und flanierten durch die überraschend grosse Altstadt. Der romantischste Ort in Strassburg ist zweifelsohne der Stadtteil «Petit France». Das alte Gerberviertel im Herzen der Stadt besteht aus wunderschön restaurierten Fachwerkhäusern entlang der Ill. In den engen Gassen entdeckst du allerhand Cafés und Restaurants, idyllische Plätze, Töpfereien und Shops. In diesem belebten Viertel triffst du auf Künstler, Gaukler und Maler.

Ein Besuch des Strassburger Münster gehört unbedingt auch zum Rundgang. Bist du schwindelfrei? Ja? Sehr gut! Nach viel zu vielen Stufen erreichst du die Aussichtsplattform des imposanten Bauwerks. Der Aufstieg über die Wendeltreppe mag für genese Corona-Lungen anstrengend sein, lohnt sich aber allemal. Von oben kannst du dir einen guten Überblick über die Stadt verschaffen.

Im «Oh my Godness Café» legten wir anschliessend eine Pause ein. Das Café entsprach erfreulicherweise eher der «Travel-Barbie-Hipstercafé-Vorstellung» :D Auf einer Bootstour mit dem Batorama-Boot lernten wir die Stadt aus einem anderen Blickwinkel kennen. Auch zum Shoppen eignet sich Strassburg gut, obwohl an jenem Freitag die Hölle los war. Den Abend läuteten wir in der Weinbar «Black&Wine» ein. Ein gutes Glas Wein und eine Käseplatte – einfach «magnifique». Zum Abendessen musste es dann doch wieder ein Restaurant mit Superfood sein. Das «Harmonie&Bowl» war für uns der beste Ort dafür.

Tag 4

Freiburg
Am Tag vier ging es nach Freiburg im Breisgau, gut eineinhalb Stunden Autofahrt von Strassburg entfernt. Was für eine coole Stadt! Das «Mamahe Bowl» war der perfekte Spot, um den Tag mit einer instatauglichen Bowl zu starten. Erneut treffen wir unsere Freunde aus Aarau und flanieren durch die Einkaufsstrasse, vorbei am alten und neuen Rathaus, dem Schwaben- und Martinstor bis zum Münster. Rund um das Münster war Wochenmarkt und es herrschte buntes Treiben zwischen den Ständen mit regionalen Leckereien und internationalen Köstlichkeiten. Wir deckten uns mit frischem Gemüse und Früchten ein, bevor wir uns auf den Nachhauseweg machten.

Meersburg
Der letzte Stopp unseres Roadtrips war in Meersburg, einer der schönsten Städte am Bodensee, die an der deutschen Seeseite zwischen Friedrichshafen und Überlingen liegt. Dank der guten Anbindung per Fähre bietet sich ein Ausflug auch von Konstanz oder Bregenz nach Meersburg an. Die Altstadt kannst du bei einem Spaziergang erkunden, da sie nicht allzu gross ist.

In der Unterstadt solltest du dir keinesfalls die Uferpromenade entgehen lassen. Sie ist nicht nur zum Spazieren geeignet, sondern hat ein richtig mediterranes Flair. Neben vielen Restaurants und Cafés findest du hier auch Palmen, Blumen und Bänke die zum Entspannen einladen. Die Burg Meersburg, welche der Stadt auch ihren Namen gegeben hat, liegt am Hang mit Blick auf den See. Vom neuen Schloss aus hast du einen schönen Blick auf das Ufer und bis zur gegenüberliegenden Seite des Bodensees in die Schweiz.

Nach diesem Sightseeing ging es zufrieden, erholt und mit vielen neuen Eindrücken zurück ins Rheintal und in den Alltag.

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